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anſehnlichen Straßen, die ſich an Paulet Street anſchloſſen, zwar nicht weiter, aber dunkler und ſchmutziger als die andern, in Folge der Höhe der Häuſer, waren Muſter jenes bezeichnenden Handels der Auswürflinge der Civili⸗ ſation; da war der alte Kleiderladen Nathan des Juden; der Laden des Händlers mit Marinegegenſtänden, mit ſeinem roſtigen Eiſen und ſeinem zerbrochenen Flintglaſe, ſeinen Wachs⸗Enden, und ſeinen andern ungenannten Ge⸗ genſtänden, mitgenommen oder geſtohlen; der Trödlerladen mit ſeinen Fetzen und Lumpen; der Drechslerladen mit ſeinen ſchwarzen Puppen, die an einem Stricke vor der Thüre aufgehangen ſind und vom Winde getrieben, ſonder⸗ bare Figuren machen; die Lichterzieher mit ihren Weiden⸗ körben voll alter Eier, ihrem Schnupf⸗ nnd Rauch⸗Tabak, braunem Zucker und ihren Binſenlichtern, alles in buntem, unſauberem Durcheinander; oder die Hoͤcker mit ihren an⸗ gefrornen Rübentöpfen und Kartoffelſäcken, dieſem Manna der modernen Hungerleiderei, welche den Armen unſerer Zeit die Wahrheit des Spruches zeigt;„Der Menſch lebt nicht von Brod allein.“
„Ich hätte mir wohl dieſen tollen Irrgang erſparen können,“ murmelte Baſil bei ſich ſelbſt, als er nach ſeinem Eintritte in die Paulet Street an einigen Thüren vorüber⸗ gegangen war und nun an der zerfallenen Thürtreppe eines Hauſes vorüber kam, welches ſchmutziger und troſtloſer, obgleich groͤßer als die benachbarten Häuſer war. Da die zerfetzten Mouſſelinvorhänge, die Nachrichten über Waſchen und Reinigen, die zerbrochenen Blumentöpfe, oder die leeren Vogelkäfige fehlten, ſo hatte es das Aus⸗ ſehen, als ſei es unbewohnt; die angelaufenen trüben Fenſter beſeitigten die Nothwendigkeit von Vorhängen, wenn je darauf gerechnet war, daß ſie die Augen eines Neugierigen auf ſich ziehen könnten.
Gerade als Baſil einen eiligen Blick auf die verſchieden⸗ farbige erbſengrüne Thüre von Nro. 11. Paulet Street warf, bewegten ſich langſam deren Angeln, und ſiehe da,
Der Geldverleiher. 1. 3


