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Für den Abend hatte er ſich verpflichtet. Einer von ſeinen Kameraden hatte von ihm das Verſprechen erlangt, daß er ihn, als Escorte ſeiner Mutter und ſeiner Schwe⸗ ſtern, in eine Privatloge im Covent Garden begleiten wolle. Und gerade, als er vollſtändig angekleidet, aber mit ſich ſelbſt in der groöͤßten Uneinigkeit war und ſeine Wohnung verließ, um in der Loge der Lady Maitland zu erſcheinen, da tönte der Doppelſchlag der letzten Abendpoſt an die Thüre ſeiner kleinen Wohnung und während er einige Staffeln der Treppe zurückſprang, wechſelte ſein Diener die ſchimpflichen zwei Pence gegen einen ſchäbig ausſehenden Brief ein, der Nachrichten über Leben oder Tod dem Delinquenten bringen mußte.
Der Inhalt entſprach dem Aeußeren.„Am folgen⸗ den Tage, zu Mittag,“— der Ort war obseur und ſelt⸗ ſam genug, eine Straße in St. Agnes le Clare, Old Street⸗Road. Baſil war indeſſen ſo entzückt, als wenn das Nendezvous durch irgend ein zarthändiges Billet be⸗ ſtimmt worden wäre, und er ging mit hochfliegendem Geiſte zu ſeiner Verabredung mit Maitlands.
Als er der Arlington⸗Street zuwanderte, wo er ſich mit der Geſellſchaft vereinigen ſollte, da ſtieg vor ſeinem geiſtigen Auge eine Biſion auf, welche er einige Tage
früher emſig verbannt hatte, eine Viſion aus dem düſtern
Beſuchzimmer im Grange mit ſeinen trüb angelaufenen Eliſabethen⸗Fenſtern und ſeinem weit vorſpringenden Ka⸗ mine, mit ſeinen antiken Möbeln und ſeinem ernſten Anblicke, mit der Geſtalt ſeiner traurigen Mutter, in ihrem gewöhnlichen, feierlichen, ſchwarzen Gewande, ſitzend in ihrem Ebenholz⸗Stuhle mit hoher Lehne, die Hände gefaltet, die auf ihren Knieen ruhten; getäuſcht hinſichtlich eines Briefs von ihrem Sohne, denn Dorcas war eingetreten und hatte ſie benachrichtigt, daß der kleine Bote, der zum zwanzigſtenmal nach Lyndhurſt geſchickt
worden war, um nachzufragen, nichts zurückgebracht habe.
„Wenn ich morgen die Sachen mit dem Burſchen


