Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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Und trotz dem, obgleich der Eindruck der edeln Würde dieſer milden Frau und der mächtigen, unter ihrem feierli⸗ chen Benehmen ſo geheimnißvoll verborgenen Mutterliebe in ſeinem Gedächtniſſe geblieben war, hatte er übel gethan, ſich in Schulden geſtürzt, er hatte bereits den Entſchluß gefaßt, Hülfe bei dem Geldverleiher zu ſuchen.

Zweites Kapitel.

Wer iſt der Kaufmann hier, und wer der Jude? Shakſpeare.

Langſam und träge ſchienen Baſil Annesley die Stun⸗ den, welche er am Morgen darauf verwendete, ſeinen Brief nach dem Hungerford'ſchen Kaffeehauſe zu ſchicken und auf eine Antwort von dem Manne zu warten, den ſein Klubb ſo unbarmherzig verdammt hatte.

Im Laufe des Tags kehrte er dreimal in ſeine Woh⸗ nung zurück, indem er hoffte, die Poſt könne eine Ant⸗ wort gebracht haben, die ihn wenigſtens für die nächſte Zeit aus der ſchwierigen Lage befreien könnte, in welche er ſich unbedachtſamer Weiſe verſetzt hatte. Stets fand er ſich getäuſcht. Auf ſeinem Tiſche lagen verſchiedene Noten und Blätter, einige mit Einladungen, einige mit einer beſtimmten Ankündigung, die zu qualvoll für das Bewußtſein des Schuldners waren, indem ſie nachdrücklich darauf hinwieſen, daß das jüngſte Uebereinkommen eine Feſtſetzung durch irgend einen harrenden Gläubiger herbei⸗ führen müſſe; aber keine Silbe von A. O.