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liebe der Lady Annesley für ihren Knaben nicht ohne Ein⸗ fluß auf dieſe Wahl geweſen ſei. 4
Ein Theil der Zweifel Baſil's hinſichtlich der Ver⸗ hältniſſe ſeiner Mutter hatte indeſſen ſein Ende erreicht. Während ſeines Aufenthalts zu Heidelberg erkannte er vermöge ſeiner Einſicht aus ihren ernſten und bedeutungs⸗ vollen Briefen eine mächtige mütterliche Liebe, die durch einen Mühe koſtenden Entſchluß unterdrückt wurde, und als er nach ſeiner Rückkehr aus Deutſchland ſie wiederſah, gab ihm ſein geſetzterer Charakter und ſeine größere Selbſt⸗ beherrſchung den Muth, ſolchen Beweiſen dankbarer kind⸗ licher Zärtlichkeit ſich hinzugeben, welche einigermaßen dazu dienten, die eiſige Zurückhaltung der Wittwe zu ſchmelzen. Wenn ſie ihn auch während ſeines zweimonat⸗ lichen Aufenthalts in Barlingham nicht zärtlich behandelte, ſo benahm ſie ſich doch mit mehr Offenheit gegen ihn. Sie geſtand ihm, daß ſie in keinen freundlichen Verhält⸗ niſſen mit der Familie ſeines Vaters und mit der Familie ihrer Tochter lebe.
„Es liegt nichts daran, wer gefehlt hat,“ ſagte ſie auf die begierigen Fragen Baſils antwortend.„Es ge⸗ nügt, daß die Familie Annesley auf den mir ſo theuern Sohn das gegen mich gehegte Mißfallen überträgt und daher ſehr wenig geneigt iſt, gegen Dich freundlich zu ſein: Du wirſt mich daher verpflichten, mein lieber Baſil, wenn Du Dich jeder weiteren Berührung dieſes Gegen⸗ ſtandes enthältſt.“
In einem andern Punkte war ſie eben ſo offenherzig geweſen. Sie ſetzte ihn davon in Kenntniß, daß ſie arm, wahrhaft arm ſei; daß ihr Einkommen von achthundert Pfund jährlich größtentheils von ihrer Penſion als Wittwe eines Generals herrühre und ihr nicht geſtatte, ihm mehr als dreihundert jährlich auszuſetzen, daß das wenige, was ſie zurücklegen knne, zu einem Fonds für ſeine künftige Beförderung beſtimmt ſei, und daß ſowohl die Nothwen⸗


