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zur Zeit ihrer Heirath war Bafil erſt ſieben Jahre alt.
Wenn er in fruͤheren Tagen einmal den Wunſch ausge⸗
ſprochen hatte, Helene wieder zu ſehen, hatte Lady An⸗ nesley geantwortet, dieſes ſei nicht ſehr angenehm, indem Herr Vernon ein alter Mann ſei, und zweideutige Redens⸗ arten, mehr oder weniger dunkel, begleiteten die ihm er⸗ theilte Erlaubniß. Baſil hatte es für eingeräumt ange⸗ nommen, daß ſein Schwager ein wilder Menſch ſei, der wegen Mangels an Reichthum von Seite ſeiner Schweſter dieſe tyranniſire und von ihrer Familie fern halte. Als er aber Mrs. Vernon zwei oder dreimal geſehen, und ſie ihm auch nicht ein einziges Zeichen ſchweſterlicher Zärt⸗ lichkeit gegeben hatte, fuͤhlte er einigen Unwillen gegen ſie, und hörte in der That bald auf, an dieſe ſeltſame Ver⸗ wandte ferner zu denken. 1
„Es iſt wirklich ſchmählich, daß Helene eine ſolch unnatürliche Gleichgültigkeit zeigte!“ bemerkte er einmal ſeiner Mutter. 6
„Das iſt die Folge, wenn man ein Kind unter das Dach eines andern bringt! Barlingham war nie ihr Haus, und ſie hat vergeſſen, daß es das ihrer Mutter und ihres Bruders iſt.“
Eine hektiſche Roͤthe überflog bei dieſer Bemerkung
die blaſſen Wangen der Lady Annesley, und Baſil bereute
ſogleich ſeine Worte; denn er begann nun zu glauben, daß die ſtrenge Abgeſchiedenheit, in der ſie lebte, und die Adoption ſeiner Schweſter durch ſeinen Onkel ihren ge⸗ meinſchaftlichen Urſprung in den beſchränkten Mitteln ſeiner Mutter haben. Es war indeſſen ſeltſam, daß Admiral Annesley als Gegenſtand ſeiner Gunſt nicht den Sohn ſtatt der Tochter ſeines verſtorbenen Bruders gewählt hatte. Es läßt ſich aber leicht erklären. Zur Zeit des Todes des Sir Bernhard war Baſil in einem Alter, welches die liebevolle Sorge einer Mutter erheiſchte, während Helene faſt ſechszehn Jahre zählte und ihre Erziehung vollendet war. Ueberdies ſchmeichelte er ſich ſelbſt, daß die Vor⸗
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