Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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opfer auf dem Rade verſetzt wird, um es von ſeiner

Qual zu befreien;“ erwiederte ein alter, grauer Oberſt,

welcher ſich als Amme der Subalternen betrachtete: „Ich meinte, daß A. O. der ſchmutzige Kerl ſei, der

den erſten Streich führt, um einen Mann zu ruiniren; ſo

eine Art von Burſchen wie die, die Steine an einen zu ertränkenden Hund, binden, daß er kaum den Kopf ober dem Waſſer halten kann.“ 4

„Er war es, wie ich glaube, der Egenſtone zu Arreſt bringen ließ,“ bemerkte Oberſt Loftus. 3

„Und es war eine Klage, die A. O. erhob für Friederich Lumley in Brüſſel!“ fügte Capitän Blencowe bei.„Ein Mann, der zu ihm ſeine Zuflucht nimmt, muß alle andern Hülfsquellen verſiegt ſehen. Indeſſen nnuß bemerkt werden, daß er unfehlbar ein Knicker iſt. Das Thier iſt immer lüſtern nach Geld, und wenn eines wählt, in die Kinnladen eines Haifiſches mit einem geoffneten Auge zu fallen, ſo iſt dieſes mehr zu tadeln als das Thier, welches ſeinem Inſtinkte folgt, indem es ſie über ihm ſchließt. Ich habe einmal Geld bei A. O. entlehnt, nachdem ich jeden andern Ausweg verſucht hatte. Ein Minderjähriger, ohne alle perſöͤnliche Garantie, ſchien ein verzweifelter Fall. In⸗ deſſen wurde der Vielfraß mit dreißig Prozent geſättigt, ſo wie durch das Zeugniß, welches mein ehrliches Geſicht und mein verheißungsvolles Papier ablegte. Selbſt an meinem Sterbtage werde ich die Freude nicht vergeſſen, mit welcher ich mich erfüllt ſah, als ich mich aus der Sklaveret dieſer Schuld innerhalb eines Jahres durch die Großmuth einer alten Tante befreit ſah, welche gütig ge⸗ nug war, zu dieſem Zweike zu ſterben.“

„Innerhalb eines Jahres! Was hatten Sie von ihm zu fürchten?“

„Nichts zu fürchten, aber viel zu erdulden. Ich hatte mich verpflichtet, die Zinſen aus dieſen verfluchten fünf⸗ hundert Pfunds monatlich zu bezahlen und zwar von dem Jahresgehalt, welchen mir mein Geizhals von einem ſchot⸗