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Grafen hing, der ſich mit Gewalt eine Bahn durch das Gedränge zu brechen ſuchte.
Bereits hatte ſich ein Haufe dieſer wahnfinnigen Menſchen, allem Anſcheine nach durch das Aufregende ihres Unternehmens außer ſich, auf mich und Luiska geſtürzt und beſtand darauf, uns zu zwingen, in einen benachbarten Krämerladen zu gehen, um dort den ſchon verſammelten Weibsperſonen zu helfen, dreifar⸗ vige Kokarden zu fert'gen. Widerſtand zu leiſten war unmöglich, und irgend ein Zufluchtsort ſchien dem Ge⸗ dränge einer wogenden Menge vorzuziehen zu ſein. Da ich die Unmöglichkeit erkannte, mich mit der Fürſtin wieder zu vereinigen, da ich ſie unter ſolchen Umſtänden für ſicher hielt, indem ſie einen genügenden Beſchützer hatte, ſo gehorchten wir geduldig den Befehlen unſerer barſchen Geſchäftsherren und arbeiteten ſieben Stunden lang ununterbrochen gegen das Verſprechen, daß wir ſpäter unter ſicherem Geleite in unſere Wohnung ge⸗ bracht werden würden.
Sie hielten ihr Wort. Es war aber zu einer frühen Stunde des Morgens, als ich die Geſandtſchaft erreichte. Truppen ſäuberten bereits die Straßen nach allen Richtungen, denn ſchon graute der verhängniß⸗ volle 28ſte.
Euer Excellenz werden mein Gefühl beurtheilen, als ich von Nikita erfuhr, daß die Fürſtin noch nicht zurückgekehrt ſei. Ich ſchickte einen Boten nach dem
Hotel de Vaudreuil, nach der Wohnung des Grafen
Alfred; nirgends war eine Nachricht zu erhalten. Die Hoffnung, daß ſie Paris verlaſſen habe, war eine Un⸗ möglichkeit. Durch Geld konnte man ſich in dieſem Augenblicke kein Fuhrwerk zu dieſem Zwecke verſchaffen.
Meine Botſchaft nach dem Hotel Vaudreuil ver⸗ ſchaffte mir indeſſen die Hülfe des Grafen Erloff, der gerade am Vorabende einer Revolution ganz gelegen gekommen zu ſein ſcheint. Er verlor keinen Augenblick, zu mir zu kommen, und als er genau den Platz von


