heimen politiſchen Sitzungen in dieſem Augenblicke ſtattfand.
Während ich zögernd daſtand, welch' weitern Weg ich einſchlagen ſollte, kam ein Cavalerie⸗Detachement von den Barracken von Courbevoie herangaloppirt und fäuberte, wahrſcheinlich auf dem Wege nach der basse ville, die Straße. Lange ehe es an die porte cochère kam, wurde dieſe geſchloſſen, die Riegel wurden heftig vorgeſchoben. Alles was mir übrig blieb, war mit wunden Füßen und wundem Herzen nach dem Hotel de Vaudreuil zurückzukehren, in welchem ich Bertlet den Auftrag gegeben hatte, mich zu erwarten.
Durch einen Schlaf von wenigen Stunden geſtärkt, beeile ich mich nun, Ihnen die Nachricht mitzutheilen, daß eine Revolution unbeſtreitbar im Fortſchreiten iſt, und daß die Fürſtin Gallitzin Paris verlaſſen hat. Ich habe ſo eben durch die Bedienten Alfreds die Ge⸗ wißheit erhalten, daß der Wagen, in welchem ſie die Geſandtſchaft verließ, der ſeinige war, und daß ſie nach Viry gefahren ſeien, um die Herzogin von Ra⸗ guſa zu beſuchen. Dort ſind ſie wenigſtens ſicher. Möge dieſer Brief Sie geſund treffen.
Neunundſechszigſter Brief.
Von Mademoiſelle Thereſe Moreau in Paris an den Fürſten Gallitzin in St. Petersburg.
Es iſt mir eine qualvolle Pflicht, Euere Excellenz von dem unzlücklichen Laufe der Ereigniſſe in Kennt⸗ niß zu ſetzen, welche in Ihrer Familie ſtattgefunden haben, von den grauſamen Heimſuchungen Sie zu be⸗ nachrichtigen, welcpe der Himmel beliebt hat, dieſer
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