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filen, die in Paris perſönlich meine Gefühle intereſ⸗ ſirte.—
Beinahe drei Stunden waren verfloſſen, als ich, mit Staub und Rauch bedeckt, an dem Thore der Ge⸗ ſandtſchaft anlangte. Ich hatte viele Schwierigkeiten zu beſtehen, bis ich auf mein vereinzeltes Rufen Ant⸗ wort erhielt. In jeder Straße, durch die ich kam, hatte ich, wenn ſie auch ferne von dem Getöſe der émeutes war, die portes cochères ſorgſam verſchloſ⸗ ſen gefunden. Ich war daher nicht ſehr erſtaunt, daß Nikita, der alte Thürhüter, einem Fußgänger in einem ſo ſchlechten Aufzuge kurz und barſch antwortete.
Nachdem ich mich zu erkennen gegeben hatte, fragte ich nach dem Fürſten Gallitzin.
„Er iſt nach St. Petersburg.“
f Ich fragte nach der Fürſtin. Sie war nicht zu ehen.
Indem ich hierunter eine gewöhnliche Ausflucht der Thürhüter verſtand, beharrte ich auf meiner
rage.
„Ihre Excellenz,“ ſagte er,„iſt Abends ſpät mit dem Grafen Alfred de Vaudreuil weg gefahren. Es war nahe an Mitternacht. Daher ſcheint es nicht ſehr wahrſcheinlich, daß ſie zurückkehren werde.“
Ich fragte nach Mademoiſelle Thereſe.
„Auch abweſend.“
Ich fragte nach Terbatoff.
„Der Herr Graf hat ſich für dieſe Nacht ſchlafen gelegt, und würde ſehr böſe ſein, wenn ich zu dieſer Stunde einen Fremden einließe.“
Der Portier ſchloß mir nun das Thor vor der Naſe zu, und nachdem ich einen Augenblick nachgedacht hatte, begann ich einzuſehen, daß es ſehr abſurd wäre, wenn ich auf meinem Willen beſtehen würde. Noch ſtand ich aber zögernd auf derſelben Stelle. In Zwi⸗ ſchenräumen galoppirten Truppenabtheilungen durch die Straßen, dann kamen Patrouillen. Aus der Ferne ver⸗


