Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1845)
Entstehung
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laſſen. Der Graf Tcherbatoff, welcher während der Abweſenheit des Fürſten unbeſchränkte Autorität hier übt, und in einer Weiſe übt, die deutlich zeigt, daß er in die Mißſtimmung eingeweiht iſt, die zwiſchen mir und dem Fürſten herrſcht, beharrt darauf, mir zu verſichern, daß, welche Reſultate die conſtitutio⸗ nelle Handhabung der Autorität des Königs gegen die aufrühreriſche Preſſe haben möge, zu ſehr in dem Intereſſe der liberalen Partei, oder irgend einer an⸗ dern in den Streit verwickelten liege, die Gunſt Ruß⸗ lands zu erwerben, um die Möglichkeit meiner Bloß⸗ ſtellung einer Gefahr ſo herbeizuführen. Herr von Rouilly, Lafitte's und Bérand's Freund, ſo wie die Vaudreuil's, die Anhänger des Hofs, ſtimmen in der Anſicht überein, daß Flucht die beſte Sicherheit ſei. Ich eile daher, unter den Schutz der Mutter der Frau von Rehfeld mich zu ſtellen, welcher die paſſendſte Zufluchtsſtätte für mich während der Abweſenheit des Fürſten iſt.

Glauben Sie indeſſen nicht, daß es das Nicht⸗ eintreffen einer Antwort auf meine Selbſteinladung

iſt, was mich beſtimmte, einer Reiſe nach Rehfeld

meine jetzige vorzuziehen. Aber da ich Herrn Tcher⸗ batoff von meinem Vorhaben nicht in Kenntniß ſetzen darf, weil er daſſelbe hintertreiben könnte, ſo kann ich weder über Geld, noch über Päſſe verfügen, welche mir das Ueberſchreiten der Gränze möglich machten. Haben Sie daher die Güte, mir nach Les Genéts zu ſchreiben. Ich kann mir nicht anders denken, als daß Sie Beide, Sie ſelbſt und die Baronin, begierig ſein werden, zu hören, wie es mir in einem ſo trau⸗ rigen Momente geht. Wir werden dieſen Abend in der Dämmerung unter dem Vorwande aufbrechen, eine Fahrt nach Viry, der Villa der Frau von Raguſa, zu machen, und von da werden wir nach Burgund eilen.