Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1845)
Entstehung
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iſt. Rouilly, der, wie ich überzeugt bin, das vor⸗ züglichſte Haupt der Bewegungspartei iſt, hat den Kunſtgriff angewendet, Gallitzin ſo verhaßt zu machen und unſere Cabinets⸗Politik dem Einfluſſe Rußlands ſo beizumeſſen, daß ich nicht zweifle, die eilige Reiſe des Fürſten ſei durch irgend eine Warnung der gehei⸗ men Polizei, welche Rußland feſt an ſeine goldene Kette gefeſſelt hält, daß er ein bezeichneter Mann ſei, herbeigeführt worden.

Ich habe die Vorſicht gehabt, einen vollgültigen Paß für Frau von Galiitzin, ihre Dienerſchaft und für mich ſelbſt, als ihrer Escorte, herbeizuſchaffen, und Pferde auf der erſten Station außerhalb Paris für jede Stunde des Tages oder der Nacht in Bereit⸗ ſchaft halten zu laſſen. Obwohl unſere Ausſichten im Laufe des heutigen Tages ſich erhellten, ſo werde ich doch verſuchen, ſie dieſen Abend zum Aufbruche zu be⸗ wegen. Wir werden entweder in Folge deiner Einla⸗ dung die Straße nach Les Genèéts oder die nach Deutſchland einſchlagen. Laß mich als Erwiederung wiſſen, was im Schloſſe über den Miniſterrath ver⸗ lautet, der dieſen Morgen gehalten wurde. Die Zu⸗ ſammenrottungen vermehren ſich furchtbar in der basse ville, und Truppen marſchiren dahin aus allen Rich⸗ tungen. Adieu!

Siebenundſechszigſter Brief. Die Fürſtin Gallitzin an den Baron von Rehfeld.

Obwohl erſt fünf Tage verſtrichen ſind, ſeit ich meinen letzten Brief an Sie, mein theurer Vater, richtete, ſo folgten ſich doch die Ereigniſſe ſo reißend ſchnell, daß ich, ſtatt Ihre Antwort abzuwarten, mich entſchloſſen habe, Paris noch in dieſer Nacht zu ver⸗