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don, nach den vorläufigen Anzeigen von Ihnen und der Fürſtin, zu bleiben, war unmöglich. Ich that, was ich konnte, um mich von Ida loszureißen, als ich ſie reich und glücklich wußte; aber mich von ihr zu ent⸗ fernen, wenn iich ſie ſo ſehr der Gefahr und der Be⸗ trübniß ausgeſetzt weiß, überſteigt meine Kräfte.
Mein Schwager hat mir, mehr aus Mißtrauen als aus Offenherzigkeit, einen von Ida geſchriebenen Brief mitgetheilt, der die Gefahr einer Reiſe Margue⸗ rite's nach Frankreich in dem gegenwärtigen Augen⸗ blicke betrifft. Aber ihr vertrautes Verhältniß zu den intriguirenden Faktionen, welchen ich für ihre Rech⸗ nung eine Lehre zu geben ſuchte, machen es wahr⸗ ſcheinlich, daß ſie nur zu gut unterrichtet iſt, und un⸗ ter dem Vorwande, mich genau über den Stand der Dinge unterrichten und Elvinſton zuverläſſige Nach⸗ richt hierüber geben zu wollen, welcher geſonnen iſt, meine arme, leidende Schweſter in kurzen Tagreiſen nach Italien zu bringen, verließ ich London vierzehn Tage nach meiner Ankunft, und ich werde nun bald an der Stelle ſein, an welcher ich über das Wohl derer wa⸗ chen kann, welche bis zur Verzweiflung geliebt oder behast doch der vorherrſchende Einfluß meines Le⸗
ens iſt.
Ich verließ die arme Marguerite wohl in einem Zuſtande großer Schwäche, doch in keiner unmittel⸗ baren Gefahr, und von allem Luxus des Reichthums, von all' dem Eifer umgeben, welchen die liebevollſte Zärtlichkeit zeigen kann. Nie wurde in ihrem Vater⸗ lande, in ihres Vaters Haus ſo für ſie geſorgt, als hier durch die herzliche und innige Familie ihres Mannes für ſie geſorgt wird. Elvinſton iſt, wie Sie immer verſicherten, der beſte Junge von der Welt. Ich habe keine Furcht wegen des Geſchicks ſeines Wei⸗ bes, welches von ihm abhängt, ich fürchte nur für das von dem Willen des Himmels kommende.
Aber für die arme Ida habe ich tauſend Sorgen.


