Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1845)
Entstehung
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in der Ferne lauter und lauter; die Unpopularität des Miniſteriums und der königlichen Familie wächst von Stunde zu Stunde, und von der Regierung bis zu den Geſandten der fremden Mächte, den preisgegebenen Alliirten der erſteren, iſt bloß ein Schritt. Wir, Frau Gräfin, die wir in einem Alter ſind, um uns der Schrecken der früheren Revolution zu erinnern, haben Urſache genug, uns vor den Ausſichten auf eine zweite zu fürchten! Ach, Frau Gräfin, ich geſtehe Ihnen, daß ich zittere.

Im Verlaufe des geſtrigen Tages kam der Mar⸗ quis de Rouilly zwei oder dreimal in das Hotel und verlangte Zutritt bei Ihrer Excellenz. In Folge des von dem Fürſten bei Gelegenheit des Erloff'ſchen Duells ausgeſprochenen Verbots wurde er nicht angenommen. Er ſchrieb; ſeine Briefe wurden zurückgeſchickt. End⸗ lich richtete er in einer ſchon ſpäten Abendſtunde einen Brief an mich, indem er eine Unterredung nachſuchte. Würde ich die Sache vor die Fürſtin gebracht haben, ſo hätte dieſes eine Verweigerung zur Folge gehabt; da ich aber aus der Verbindung des Marquis mit der liberalen Partei ſchließen konnte, daß ſein Drängen auf irgend einen Umſtand Bezug haben möge, der mit den Ereigniſſen des Tags in Verbindung ſtehe, ſo empfing ich ihn in meinem eigenen Zimmer.

Ich hatte mich nicht getäuſcht. Der Marquis bat mich, wenn ich auf die Sicherheit Ihrer Excellenz einen Wuuſch lege, ſie aus Paris, wenn es ſein müſſe mit Gewalt, zu entfernen. Die Halsſtarrigkeit des Königs ſcheint den Lauf der Dinge zu beſchleunigen, die die Zeit nach und nach herbeigeführt hätte, und die Aufregung des Volkes iſt ſo groß, daß der Mar⸗ quis mir verſicherte, daß kein Schutz vermögen würde, die Perſonen zu ſichern, welche unglücklich genug ſind, mit dem Hofe in Verbindung zu ſtehen.

Es iſt kaum ein Jahr, daß die Fürſtin unter die Günſtlinge von St. Cloud gerechnet wurde. Das