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in ihrem Gehirne, daß alle ſtärkern Grundſätze ver⸗ wiſcht wurden...
Ich geſtehe, mein theuerer Alexis, daß ich ent⸗ zückt war, jenen harten Kopf durch Kränkung erweicht und jenes weiche Herz durch Weltlichkeit verhärtet zu ſehen; denn ein Mädchen von 18 Jahren, das ehrgeizig zu ſein wagt, verdient nach meiner Meinung die Ver⸗ dammniß der gefallenen Engel.
Urtheilen Sie daher über meine Beſtürzung, als in jenem Augenblicke die plötzliche Aufmerkſamkeit des Kaiſers dem gebrochenen Stiele der Lilie von Rehfeld neues Leben und neue Blüthen gab. Ich glaube, es wurde von der ſpitzigen Zunge der Fürſten W— aus⸗ geſprengt, daß das Ganze ein Hauptſtreich der Politik Ihrer Mutter ſei, und daß ſie, indem ſie Ihre wilde Leidenſchaft für ihre Stieftochter wahrgenommen habe und beabſichtige, dieſelbe aus Rußland zu entfernen, ſich alle Mühe gab, der ſeltſamen Natur ihrer Talente und Vorzüge jene Aufmerkſamkeit zuzuwenden, welche ſowohl den Kaiſer, als auch ſeinen Günſtling über⸗ zeugen mußte, daß keine beſſere Geſandtin gefunden werden könne..
Andere behaupten, die Entdeckung ſei durch den Fürſten gemacht worden, und daß ſeine Wahl einer acht⸗ zehnjährigen Braut, ſchöner als Hebe, ein bloß kaltblü⸗ tiger Akt der Ueberlegung war, daß die Bekanntſchaft des Kaiſers Nikolaus mit Fräulein von Rehfeld einzig aus dem Wunſche entſtanden ſei, die Eigenſchaften der⸗ jenigen perſönlich zu prüfen, welche die Gattin des Mannes werden ſollte, den er als ſeinen treueſten Diener ehrte. Mag dieß ſein wie es will, die Folge davon war die ſeltſame Verwirklichung von Idas höchſten Wünſchen, meine eigene Niederlage als Stra⸗ tegie, und Ihre Verzweiflung als Liebhaber. Ich wurde in meinen eigenen Netzen gefangen, wie Sie in den ihrigen
Sie haben deshalb ſo weit recht, als Sie mich


