Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1845)
Entstehung
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fA. ich in die Fehler der weiblichen Korreſpondenz falle, indem ich Dir aus der Fülle meines Herzens ſchreibr, obgleich mein Brief nicht eine einzige Antwort auf den Deinigen enthält! Räche Dich! Ich geſtehe, daß ich bis jetzt noch wenig Sympathie mit deinen Hoch⸗ ländern fühle. Gib mir einen vollſtändigen Bericht über Deine neue Lebensart, und ich verſpreche Dir, denſelben aufmerkſam zu leſen, und mit einem Intereſſe zu belohnen.

Tauſend Komplimente an Deinen Mann. Sage. ihm, er ſolle mich als Schweſter mehr lieben, als es bei der Freundin der Fall war; und für jetzt ſage ich Euch Beiden ein herzliches Lebewohl!

Zweiunddreißigſter Brief.

Von Graf Alfred de Vaudreuil an den Grafen Erloff in Moskau.

Hätte ich nicht Gelegenheit, meine Briefe an Sie unter der Sicherheit unſeres diplomatiſchen Siegels zu befördern, ſo würden mich ſelbſt Ihre Bitten nicht bewegen können, meine Worte ſo ſehr zu beſchränken,

daß ſie ohne Gefahr dem kaiſerlichen chef de police

unter die Augen kommen dürften. Aber ich glaube, ich bin ziemlich ſicher, und willfahre daher Ihrer ſon⸗ derbaren Bitte.

Jetzt, da Alles vorüber iſt, und wir beide unſere

Auſternſchale erhalten haben, während der hartherzige

und hartköpfige Diplomat die Auſter davon trägt, fan⸗ gen Sie an, mir Gerechtigkeit widerfahren zu laſſen. Laſſen Sie mich als Ewiederung Ihnen mehr als

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