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diejenigen, welche Einfluß in Paris erlangen wollen, einen Salon gründen müſſen.
Ich erkenne die Wichtigkeit, einen Schwarm von Geſellſchaftern um ſich zu ſammeln, welche durch ihre ausgebreitete Verbindung mit der Geſellſchaft uns in der Meinung der Welt feſtſtellen und uns von ihren Veränderungen benachrichtigen.
Die Herzogin von C. iſt, wie mir Ihr Verwand⸗ ter ſagte, von allen Damen des Faubourg die am Höchſten ſtehende. Obgleich mit ihr von Kindheit an bekannt, hatten doch die Vaudreuils nie eine Einla⸗ dung in ihr Haus erhalten, noch würden ſie ſich die Freiheit nehmen, um die Erlaubniß nachzuſuchen, ſich vorſtellen zu dürfen. Sie ſelbſt waren, wie ich ſehe (wahrſcheinlich, da Sie ſich immer nur für unbeſtimmte Zeit in Paris aufhielten) nicht in ihren Zirkeln. Die Wahl ihrer Geſellſchafter iſt jedoch ſo untadelhaft, daß ſelbſt Graf Alfred, dem ſo ſchwer zu gefallen iſt, nicht nineathte für den Salon des Hotels von C....
eſaß.
Nach den Fingerzeigen, welche ich von Andern und meinen eigenen Beobachtungen erhielt, habe ich mich mit dem Fürſten über die Regeln berathen, die zur Verbeſſerung meiner eigenen Geſellſchaft angewen⸗ det werden ſollen.
Allem Anſcheine nach wird von Seite dieſes hohen Zirkels beabſichtigt, mich für ihn zu gewinnen. Aber der große Abſtand zwiſchen der verantwortlichen Siel⸗ lung einer Geſandtin und der Unabhängigkeit der Her⸗ zogin von C.... macht eine ſolche Einſchränkung unmöglich. Wie der Fürſt ganz richtig bemerkt, ſo ſind wir hier, um die Intereſſen Rußlands zu erwei⸗ tern und zu befeſtigen, und nicht unſere Launen und Vorurtheile zu befriedigen; und demgemäß, obgleich mein mädchenhaftes Ausſehen die Herzogin ermuthigt haben mag, mich etwas zu frei in der chronique scandaleuse des Hofes zu unterrichten, und mir die


