Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1845)
Entstehung
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bourg bloß durch einen geräumigen Hof getrennt, in deſſen Hintergrund ſich ein Garten befindet, der nach Lord Elvinston's Beſchreibung dieſelbe Form haben kann, die der Ihrige in London hat.

Die großen alten Wallnußbäume, welche denſelben begrenzen, beginnen jetzt zu blühen, während der Saum des Gehölzes mit ſpaniſchen Fliederbäumen und Hage⸗ dornen geſchmückt iſt, welche bereit ſchienen, die neue Geſandtin mit ihrem Wohlgeruche zu begrüßen.

Gegenüber von dieſem reizenden Wäldchen, und bloß durch eine, mit Orangenbäumen beſetzte Terraſſe, an deren einem Ende ein pavillonartiges, mit auslän⸗ diſchen Gewächſen angefülltes Treibhaus ſteht, ge⸗ trennt, befindet ſich die Reihe der Staatsgemächer, ſieben an der Zahl, die eine prachtvolle Gallerie dar⸗ ſtellen, mit den ſeltenſten Holzarten parkettirt ſind und einen Salon umfaſſen, welchen die Freigebigkeit des Kaiſers mit einer Garnitur von Malachite⸗ und Labrador⸗Vaſen, fünf Fuß hoch, die ſchönſten, die je in Paris geſehen wurden, geſchmückt hat. Da das Geſandtſchaftshotel Eigenthum des Kaiſers iſt, wurde es kürzlich auf das koſtbarſte neu eingerichtet; eben ſo war es auch nicht nöthig, für den Empfang der Für⸗ ſtin mehr zu thun, als in ihr Morgenzimmer einige muſikaliſche Inſtrumente und ihren geliebten Stickrah⸗ men zu ſtellen.

Glauben Sie nicht, daß das beſagte Morgenzim⸗ mer zu den Staatsgemächern gehört, welche allein zur Repräſentation beſtimmt ſind.

Es iſt im Gegentheil im erſten Stockwerke, wo⸗ ſelbſt die Privat⸗Wohnung der Familie des Geſandten iſt. Dieſe Gemächer ſind, wie mir Monſieur de Vau⸗ dreuils Kammerdiener verſichert(der eben angekommen iſt und mir Briefe von der Frau Baronin brachte), unendlich ſchöner, als die suite d'honneur in Ihrem Geſandtſchaftshotel in St. Petersburg, und hinſichtlich des Geſchmacks und der Bequemlichkeit wird ſich wohl