Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1845)
Entstehung
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aber, wenn ſie wirklich geübt, die Verſicherung gibt, daß der Vormund, der während ſeiner Geſchäftsfüh⸗ rung ſeinen Mündel als Freund behandelt hat, noch als ein Vormund geachtet werden wird, wenn auch die Epoche ſeiner Herrſchaft vorüber iſt.

Sie wiſſen, wie gerne ich mich in allen Sachen, die einen beſſern Kopf als den meinigen verlangen, Ihrem Rathe unterwerfe— wie die Verwaltung mei⸗

ner Güter und die Erhaltung meines parlamentari⸗

ſchen Einfluſſes;— und Alles, was Sie Erfahrung und Weltkenntniß mit einem ſchärfern Auge betrachten lehrt. Daß ich mich, wie Sie mich anklagten, ent⸗ hielt, Sie bei der Wahl meiner Gattin um Rath zu fragen, iſt ein noch weit größeres Kompliment für Sie; da Sie meinen Geiſt mit einem Grad von Stärke ausgerüſtet haben, die keine Einwendungen von Ihrer Seite erſchüttern konnten, wollte ich meine ehrlichen Worte nicht verfälſchen und vorgeben, Sie um einen Rath zu bitten, den ich nicht um Alles in der Welt befolgt hätte.

„Dies, mein theurer Sir, war der Grund, wa⸗ rum ich Sie erſt von meiner Heirath benachrichtigte, als mein Wort ſchon feierlich gegeben war. Ich danke Ihnen für die Pünktlichkeit, mit der Sie mir die nothwendigen Papiere ſandten, um ſo mehr, da ich aus dem Ton Ihres Briefes Ihre vollkommene Bil⸗ ligung meiner Wahl erſehe.

Ich ſpreche kein Wort zu Gunſten meiner theuern Marguerite. Sie iſt ein zu vollkommenes Weſen, um meiner Fürſprache zu bedürfen; und ich weiß ſo gewiß, daß Sie nach einer achttägigen Bekanntſchaft mich als den glücklichſten der Männer preiſen werden, als ob Ihre Hand ſchon jetzt auf meiner Schulter läge, und die Worte:„Mein lieber Knabe, ich wünſche Dir von Herzen Glück,“ an mein Ohr tönten. Hätte ich die geringſte Beſorgniß in dieſer Hinſicht, ſo würde ich Ihnen Wunder von ihr ſagen. Aber eine unter den