Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1845)
Entstehung
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deſto mehr befeſtigt ſich die Ueberzeugung in mir, daß ich keinen beſſern Führer hätte erhalten können.

Lord Elvinston's Meinungen ſind ſo edel und ſeine Gedanken ſind ſo erhaben, wie ſeine Erklärung derſelben verlegen iſt..

Ich habe jedoch aufgehört auf die Ausdrucksweiſe zu merken, und höre nur die guten und wahren Grund⸗ ſätze, welche von ſeinen Lippen kommen. Ich weiß, Sie werden ſich freuen, dieß zu vernehmen, weil Sie gewiß ſind, ich würde es nicht ſagen, wenn ich nicht vollkommen im Stande wäre, ſo zu handeln..

Jede Stunde gibt, wie ich ſehe, Veranlaſſung, der Weisheit der Vorſehung zu danken, mein und Ida's Schickſal auf dieſe Weiſe geleitet zu haben. Hätte man eine von uns beiden vor drei Monaten gefragt, welches der Gegenſtand ſei, an deſſen Seite ſie ſich glücklich fühlte, ihre Tage verleben zu können, ſo bin ich der feſten Ueberzeugung, daß ſie meinen Vetter Alfred— und ich den ihrigen genannt haben würde, bloß weil dieſe die erſten Perſonen waren, in welchem jede eine Neigung für ſich ſelbſt zu entdecken glaubte. Wir murr⸗ ten ſogar einige Zeit über die entgegengeſetzte Lenkung unſerer Schickſale. Jetzt würde jedoch keine von uns beiden, nicht um die ganze Welt, die Ausſichten, welche vor ihr liegen, mit denen vertauſchen, die ihre jugend⸗ liche Einbildungskraft beſchäftigten. Ida hat den herz⸗ lichen Leichtſinn meines Vetters entdeckt, der zu viel Verſtand beſitzt, um den Eingebungen des Herzens die Oberhand zu laſſen; und ich geſtehe gleichfalls, daß die unzeitigen und übertriebenen Ausbrüche des Gefühls, durch die Herr von Rehfeld ſich ſelbſt und mich bei unſerer ganzen Familie lächerlich machte, und die ſei⸗ nen Onkel veranlaßten, ihm einen Auftrag nach Mos⸗ kau zu geben, um eine Wiederholung ſolcher Scenen zu verhindern, hinreichten, mir zu beweiſen, daß eine ſolche Exaltation des Charakters im gewöhnlichen Le⸗ ben äußerſt unerträglich ſein würde. Lord Elvinston,