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bungen von Liebe und Stolz in einem naſſen Grabe vereinigt haben. Denn Alexis Erloff, der gleich einem Wahnſinnigen ſpielt, liebt gleich einem Spieler. Nichts iſt im Stande, ihn zur Vernunft zu bringen, als ein blutiges Schlachtfeld, auf welchem er, wenn mich nicht Alles täuſcht, ſo ritterlich kämpfen wird, um alle Ur⸗ ſache zu geben, in ihm einen zweiten Souvaroff zu erkennen. Er iſt jetzt ganz wahnfinnig, weil ihn die Nothwendigkeit zwingt, hier zu bleiben, um der Cere⸗ monie der Doppelheirath ſeiner Schweſter und Stief⸗ ſchweſter beizuwohnen, welche in Gegenwart des Kai⸗ ſers in der Kirche der Citadelle vollzogen werden ſoll.
Die Lilie von Rehfeld wurde alſo nicht geboren, eine Lilie des Feldes zu bleiben! Die Natur ſchuf ſie ausdrücklich für die Stelle, welche ſie nun ausfüllen wird. Ein ſolcher Ueberfluß von weiblichem Takte war nicht beſtimmt, in der demüthigen Wohnung eines Landjunkers weggeworfen zu werden. Wenn Sie ſie nur hätten ſehen können, wie gewandt ſie das Blatt gegen uns Alle wendete, wie wunderbar ſie ſich die Rolle aneignete, die man ihr auferlegte, und mit wel⸗ chem Genie ſie mit dem minder glänzenden Stern den größern verdunkelt.
Elvinſton, welcher die Reichthümer von Aladdin, oder nicht viel weniger beſitzt, verſchwendet ſie in Fülle zu den Füßen der widerſtrebenden Marguerite, die nicht den Muth hat, ihm die Unnöthigkeit zu erklären, ihre Zeit oder Liebe um den Preis eines Edelſteines oder Saphyrs für die Stunde zu erkaufen. Von ſeinem Mangel an Beredtſamkeit überzeugt, will er vielleicht die Prinzeſſin des Zaubermährchens ſpielen und ſo oft ſich ſein Mund öffnet, Perlen und Diamanten heraus fallen laſſen.
Da ſolche Geſchenke ein ausdrücklich verbotener Artikel für den Fürſten Gallitzin ſind, iſt Ida ſchein⸗ bar über die Verſuchungen des Reichthumes erhaben. Die kaiſerliche Familie hat unſern beiden lieblichen


