Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1845)
Entstehung
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Hanhen, verließ meine Stärke mich nicht einen Augen⸗ ick. 4

Mein Stolz auf die ehrenvollen Empfehlungen des Kaiſers, meine Ueberzeugung, daß, hätte er mich nicht des größten Zutrauens würdig gehalten, er keine Heirath gebilligt haben würde, bei der bloße Vortheile des Vermögens kein Gewicht haben(da Rußland Ueber⸗ fluß an Erbinnen hat, die zwei⸗, ja zwanzig⸗ mal reicher ſind, als ich), gab mir Muth, dem ironi⸗ ſchen Lächeln Alfred's de Vaudreuil, und den trium⸗ phirenden Tönen meiner Stiefmutter zu trotzen. Laſ⸗ ſen Sie mich hinzufügen, daß der Fürſft ſelbſt ſich bei dieſer Gelegenheit vortrefflich benahm. Welch' einen großen Werth hat eine gute Erziehung unter ähnlichen Umſtänden! Er gab ſich weder Ausbrüchen hin, die ſeinem Alter nicht anpaßten, noch gab er Andern Ver⸗ anlaſſung, auch nur einen Augenblick an ſeinen Gefüh⸗ len perſönlicher Ergebenheit und an ſeinem Stolz auf die den ſeinem kaiſerlichen Herrn geſtiftete Heirath zu zweifeln..

Sein Betragen freute mich um ſo mehr, als es dem von Lord Elvinston ganz entgegen geſetzt iſt, welcher es für nothwendig hält, ſeine Liebe für Mar⸗ guerite dem ganzen Hauſe zu zeigen, indem er ſeine Augen fortwährend auf ihr Geſicht heftet und ſtets an ihrer Seite ſitzt. Ich bin von des Fürſten Anerkennung meiner Talente mehr durch das Geſtändniß des Kai⸗ ſers, als durch eine Schmeichelei von ihm ſelbſt über⸗ zeugt. Kurz, meine theuerſte Freundin, ich bin das ſtolzeſte und glücklichſte Weſen auf Erden; und wenn ich auch vielleicht in meinen Anſichten von dieſer Stel⸗ lung zu ſtolz bin, ſo will ich meinen Fehler am Ende meiner Tage bereuen, indem ich demüthig und ruhig werde. Ich habe das Ziel meiner Hoffnungen erreicht. Was werde ich Ihnen ferner mittheilen können, was mich weitſchweifig macht, wenn nicht die Ausbrüche meiner Dankbarkeit gegen eine Perſon, welche ſo viel