Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1845)
Entstehung
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nerſchlägen des Himmels zu trotzen, als auf irgend

einen Satz, den er in vollem, kaiſerlichem Ernſte

ſprach, etwas zu erwiedern. Deshalb war es doppelt

nothwendig für mich, die Natur der Mittheilungen zu

kennen, welche mir auf eine ſo geheimnißvolle Weiſe gemacht wurden, und ich nahm den Sitz, zu dem mich

der Kaiſer führte, mit einer beinahe ebenſo verſchäm⸗

ten Miene ein, wie Marguerite bei ähnlicher Gelegen⸗

heit gethan haben würde.

Ich hatte mir dieſen Morgen vorgenommen, Ih⸗ nen die nun folgende Unterhaltung Wort für Wort zu erzählen, die, der Himmel weiß es, nicht ein einziges Wort enthielt, das nicht mit Ehre in Gegenwart mei⸗ nes Vaters, der Kaiſerin, oder des Himmels geſpro⸗ chen werden dürfte.

Es lautet vielleicht einfältig, aber es ſcheint mir jedes Wort des Kaiſers, welches er gegen mich äußerte, ein ſo ganz beſonderes Heiligthum zu ſein, um es in mich zu verſchließen, und Sie müſſen mir verzeihen, wenn ich das, was folgte, bloß flüchtig berühre. Es genüge, daß der Kaiſer mit all, dem Reize, welcher ſeine gewöhnlichſten Worte begleitet, mir ſagte, daß es von dem Augenblicke an, in welchem ihn Fürſt Gallitzin von der Ueberlegenheit der geiſtigen Vorzüge unterrichtet habe, die meine perſönlichen Reize begleite, ſowohl ſein innigſter Wunſch, als auch der eines ſei⸗ ner treueſten Diener, und eines der würdigſten Män⸗ ner geworden ſei, ich möchte den letztern unterſtützen, die Auszeichnungen der ruſſiſchen Diplomatie am Hofe von Frankreich zu erhalten. Die Anſtellung des Für⸗ ſten, ſprach er, hange bloß von meiner Annahme ſei⸗ ner Hand ab; da er es den politiſchen Anſichten Sr. Majeſtät angemeſſen erachte, daß ſeine Geſandten nicht nur verheirathet, ſondern auch ſo verheirathet ſein ſollen, daß ſie ihrem Lande, ſowohl durch das Ver⸗ högen als durch die Perſon ihrer Frauen Ehre machen

önnen.