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die Kapitalien zur Erhaltung ſeines guten Namens für nothwendig halte, er ſich gegen jedes Glied ihrer Familie artig und höflich betragen müſſe.“
„Ich habe alſo der Baronin für die großen Be⸗ weiſe der Achtung zu danken, mit welchen mich Graf Erloff beehrte!“ entgegnete ich bitter.„Glaube mir, ich fühle die Verbindlichkeit in ihrem ganzen Gewichte.“
„O! Ida— Ida!— das kann wirklich nicht Dein Ernſt ſein!“ rief Marguerite, die Hände ringend. „Nein, nein! leichtfinnig kann Alexis ſein, doch er iſt weder herzlos noch ehrlos. Schmerzlich iſt es ihm, meine Wahl dnrch ſo feindliche Umſtände beſtimmt zu
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ſehen. Ich bin der Ueberzeugung, daß es eine weit
härtere Prüfung für ihn iſt, zu entdecken, daß die Fa⸗ milie, welche ihm wegen der ſeltſamen Umſtände, die uns vereinigen, ſo verhaßt iſt, die Familie, von der er ſich angezogen fühlt und von der er durch die eiſer⸗ nen Feſſeln pecuniärer Verpflichtungen getrennt wird — ein Weſen enthält, das, wenn nicht jene verwandt⸗
fchaftlichen Verhältniſſe beſtünden, geeignet wäre, jedes
Gefühl ſeines Herzens in Anſpruch zu nehmen! Ich ſchwieg. Es war einiger Troſt für meinen gekränkten Stolz, nach ſo vielen Täuſchungen die Be⸗ wunderung nicht mißdeutet zu haben, die einige Tage nach ſeiner Ankunft angefangen hatte, die Blicke und Bewegungen von Alexis Erloff zu beſeelen.
Du weißt genau, wie ſehr mein Bruder geneigt iſt, Dich zu bewundern— Dich zu lieben,“ ſprach Mar⸗ guerite.„Wenn nicht dieſes Aufthauen ſeiner Ge⸗ fühle wäre, würde er ſeine Vorurtheile nicht ſoweit bekämpft haben, an Deines Vaters Tiſch zu ſitzen und ſich mit ihm auf ein Geſpräch einzulaſſen. Aber von welchem Gewichte find ſeine Gefuh das der meinigen. Wir ſind beide zu arm, um bei unſerer Wahl unſere Herzen ſprechen laſſen zu können.“
„Biſt Du gewiß,“ fragte ich ſo feſt ich konnte, „daß weder von dem Sohne, noch von der Mutter ein
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le— wie groß iſt.


