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der Verbindung, welche ich ſchloß. Mein gegenwär⸗ tiges Leid..,“ fie hielt inne.
Ich fand es unmöglich, das Geſtändniß durch eine Vermuthung zu erſparen..
„Mein jetziges Elend,“ fuhr ſie fort,„entſpringt aus dem Bewußtſein, einen Andern unglücklich ge⸗ macht zu haben.“
„Du kannſt doch unmöglich auf Wilhelm von Rehfeld anſpielen?“ rief ich aus, da mir eine plötz⸗ liche Helle in meinen verwirrten Begriffen aufging. „Iſt es alſo das Gerücht Deiner Vermählung, was meinen Vetter nach Petersburg führte?“
„Du haſt gewiß nicht gehört, was er bei Tiſche ſagte? Ich fühlte, daß ſo wohl Du, als Andere es überhörten. Ich verſuchte, ihn zum Schweigen zu bringen.. Der Himmel weiß es, der Wunſch war ferne von mir, den Ausbruch von Klagen zu hören, die ich nicht zu ſtillen vermochte. Hätte er auf Reh⸗ feld ſo frei geſprochen, ſo wäre ich jetzt die Seinige. Lord Elvinston wußte weder von meinem Daſein, noch ich von dem ſeinigen, auch hatte mein Bruder ſich da⸗ mals noch nicht in eine ſo tiefe Schuldenlaſt geſteckt, um der Hülfe meines Heirathsgutes zu bedürfen, ihn vor Schande zu ſichern. Hätte Wilhelm von Rehfeld Muth gehabt, ſein Herz zu eröffnen, unſer Vermögen, obgleich geringe, wurde den Wunſchen beider genügt haben; und wie glücklich würde ich geweſen ſein, Ida, ol wie unausſprechlich glücklich; denn er liebte mich— zog mich vor— ja, er liebte mich— liebte mich mit einer Leidenſchaft, ſo rein und innig, wie die meines zukünftigen Gemahls; und wäre er frei geweſen, ſo würde ich ihn vor Allen gewählt haben. Aber er war durch eine Familienverbindlichkeit gefeſſelt, von der er ſich auf keine Weiſe zu befreien wußte, ob er gleich mir damals ſchon verſicherte, er ſehe, daß er ein Ge⸗ genſtand der Verachtung für Dich ſei, und daß ihm bloß der Muth fehle, der aus Erfahrung hervorgeht,


