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welcher ihr Vater das Haupt ſei, deſſen eigene un⸗ gleiche Heirath einen ſtarken Einfluß auf die ehelichen Beſtimmungen ſeiner Tochter üben müſſe.
Fünftes Kapitel.
Da war gerade eine Art von Discuſſion, So etwas Vertrag und Negociation, Zwiſchen Preußens und Rußlands Cabinet, Mit aller Schlauheit geführt, ſo nett, Wie ſolche Staaten ſolch Ding gern berhan⸗ eln; Wohl mocht's um die Balt'ſche Schifffahrt ſich handeln, um Haͤute, Thran, Talg, und die Rechte der Thetis, Die die Briten verwehren mit dem uti passi- detis. Byron.
Es gereichte jedoch zur beſondern Freude der neuen Herrin von Rehfeld nicht, daß Ida's Betragen gegen Mademoiſelle von Erloff bald eine beinahe ſchweſter⸗ liche Herzlichkeit annahm; denn ſelbſt ein unaufmerk⸗ ſamer Beobachter mußte bemerkt haben, daß die müt⸗ terlichen Gefühle der Baronin von einem ſehr einſei⸗ tigen Charakter ſeien.
In dem liebenswürdigen Weſen Marguerite's lag etwas, was gewaltſam zu dem Herzen drang, während es dazu diente, die Neugierde ihrer Stiefſchweſter zu reizen.
In Marguerite Erloff ſah Ida, ungeachtet ihrer halbfranzöſiſchen und halb ruſſiſchen Abſtammung, eines jener ſanften ſchwärmeriſchen Mädchen, die ſo oft von den Dichtern ihres eigenen Landes geſchildert werden.


