Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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Herr wollte Nichts davon hören, daß man dieſe Gegen⸗ ſtände wegnehmen ſollte, und doch geht es Jedermann ans Herz, zu ſehen, wie ſie immer da hangen. Eins⸗ mal ging ich Morgens frühe, ehe er auf war, daruͤber her, und nahm die Sachen weg. Ich meinte, er werde nicht mehr an ſie denken. Gott ſei meiner Seele gnä⸗ dig! als er durch die Halle ging, um die Morgenzeitung zu leſen, ſah er auf einen Blick, daß ſie fort waren. Er wußte, Niemand wagte es wohl, ſie zu berühren, als ich. So Smith! ſagte er, ſo ſteht die Sache, im Augenblicke tragen Sie dieſe Sachen wieder an ihre alte Stelle. Wie ich den Herrn in dieſem Tone reden hörte, dachte ich, ich dürfe nicht widerſprechen. Deßhalb ging ich und holte mit Thränen in den Augen die Sachen im Augenblicke wieder. Madame! ich habe bemerkt, wenn arme Leute vom Orte kommen und ihn um Hülfe bitten(und ſeit dem Bankrutte Hamlyns muß der Herr da, wo er ſonſt nicht einmal an's Geben dachte, zwei⸗ mal daran denken), ſo iſt das Erſte, was er thut, daß er auf dieſen armen Shawl und dieſe arme Haube ſieht. Es iſt, wie wenn er ſagen wollte, wäre ſie noch am Leben, meine armen Leute! ihr würdet nicht genöthigt ſein, zu mir ins Haus zu kommen und mich um Hülfe anſprechen. Aber Gottes Wille geſchehe!“

Ellen wiegte die kleine Kitty auf den Knieen. Am Schluſſe dieſer traurigen Erzählung bemerkte ſie, daß in der Stille ihre Thränen über die weiße Schulter des Kindes herniederfloßen. Dieſes war gar nicht bei ſeiner gewöhnlichen guten Laune, und es ſchien, da es ganz der Dienerſchaft zur Erziehung übergeben war, als nehme es die Zärtlichkeit einer Lady, welche vollends nicht Mama war, eher mit Kälte, als mit Freude auf. Sie ſchaute der Dame, welche über ihr Thränen ver⸗ goß, ernſthaft ins Geſicht. Denn für ein Kind ſind Thränen die Zeichen von Kummer, Büßung, Schmerz; und ſeit einem ganzen Monat hatten ihre bekümmerten