Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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rührt, als ihre arme Mutter vom Bankrutte Hamlyns gehört habe. Madamel zuletzt trat Fieber und Geiſtes⸗ abweſenheit ein. Da war es denn über alle Maßen rührend, wenn man mit anhörte, wie die arme Seele von den ruinirten Familien im Dorfe, von einer nach der andern ſprach; wie ſie ſagte, der alte, an Flüſſen leidende Parſons werde dieſen Winter keine Kohlen und Decken haben, und: was die Waiſen des Zimmermanns anfangen ſollten, und ſo weiter. Dann brach ſie in ein Singen aus, wie wenn ſie auf der Orgel wäre. Niemals war ihre Stimme ſchöner und angenehmer, als eine halbe Stunde, ehe ſie ſtarb. Der Herr Paſtor faßte ſie bei der Hand und bat ſie, ſie möchte doch ruhig ſein und nicht ſo ſingen. Sie lachte gerade hinaus, dann betete ſie, dann phantaſterte ſie von Marie Hähnes, dem armen Weibe aus Orington, das wegen des Kreb⸗ ſes ins Spital kam; zuletzt ſang ſie noch ein Loblied, mit einer ſo hellen und angenehmen Stimme, wie die einer Nachtigall iſt. Jedermann, der zugegen war, ſagte,

es ſei der Geſang eines Engels.“

Der Oberſt kehrte ſich plötzlich ihr zu, und ſagte: „Miſtreß Smith! Frau Markham iſt nun aber auch ein Engel, ein Engel bei Gott.“

Die arme Amme bedeckte das Geſicht mit ihrer Schürze und ſchluchzte bei dieſen Worten des Oberſten nur um ſo lauter. Sie fuhr folgendermaßen fort:„Sie hätten hören ſollen, wie die lieben, armen Kinder wäh⸗

rend dieſer zwei oder drei Tage nach ihrer Mamma rie⸗

fen. Ich dachte, auf meine Ehre, der arme Herr Pa⸗ ſtor komme von Sinnen. Auch jetzt ſteht es nicht viel beſſer mit ihm.“ Sie öffnete die Thüre eines kleinen Vorhofes vor dem Pfarrgarten, wies auf eine Haube und einen Shawl welche dort hingen, und welche Ellen ſehr gut kannte. Mehr als hundertmal hatte ſie die arme Markham in dieſen Kleidungsſtücken geſehen, wenn ſie im Dorfe umherging, um ihre Almoſen zu ſpenden. Die

Magd erzählte folgendermaßen weiter:„Madame! der 4

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