Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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darauf hinarbeiten, daß dieſer Beſuch auch gute Früchte tragen möge. Sie hatte namentlich in ihrer Taſche ein Paar kleine, aus der Stadt mitgenommene Geſchenke für die Kinder. Sie ließ die Kinder in das Geſellſchafts⸗ zimmer rufen und begab ſich alsdann ſelbſt eilig in dasſelbe.

Wie der Oberſt bereits geſagt hatte, es war ein trauriger Anblick, wenn man das geordnete, niedliche Zimmer und den leeren Stuhl, deſſen ſich Frau Markham früher bedient hatte, darin ſah, und dann wieder be⸗ merkte, wie auf dem alten Arbeitstiſche Stücke Tuch in Unordnung durcheinander lagen. Man verfertigte aus dieſen Kleider für die Armen. Auch lagen auf dem Tiſche die Buchſtabirbücher der Kinder herum, wie wenn ſte ein Recht hätten, hier zu ſein. Ellen würde viel darum gegeben haben, hätte ſte auf dem Fußboden einen Wickel Seide oder Baumwolle geſehen. Die Beklommen⸗ heit, die ſte in Markhams Hauſe fühlte, war eben ſo groß, als die, welche ſie gefühlt hatte, als ſte unter dem gleichen Dache mit dem Leichnam des Bankiers geweſen war.

„Siee wurde wenig aufgeheitert, als die kleine Kitty ihre Aufwartung machte. Dieſe verbarg ihr Geſicht, ſo ſchüchtern war ſie geworden. Ihre Amme führte ſte herein. Dieſe war ganz ſelig, daß ſie einen neuen Beſuch hatte, gegen den ſie die ſchon oft gegebene Erzählung von den Leiden ihres armen theuren Engels, ihrer abgeſchiedenen Herrin, wiederholen konnte; daß ſie Gelegenheit hatte, zu ſagen:„Wenn ein Gott im Himmel iſt, ſo wird ohne Zweifel der Bankier Hamlyn ewig verdammt werden.“

Der Oberſt trat ans Fenſter, zum Scheine, als wolle er die Erzählung der Amme nicht hören, in der That und Wirklichkeit aber, um ſeine Rührung zu ver⸗ bergen! Die Amme gab Ellen folgende Erzählung: „Die Frau Markham wurde durch die böſe Kunde zu Boden gedrückt. Madamt! das arme Kind war todt geboren; der Doktor ſagte, es habe ſich nicht mehr ge⸗