Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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zu keiner der alten Familien in der Graſſchaft gehöre; allerdings mußte man mit Gratwycke vom Schloß Grat⸗ wycke chriſtliches Mitleid haben, wenn er ſeine Sieges⸗ freude darüber, daß von nun an ſeine Geſchenke an die milden Stiftungen von Warwickſhire die ſtärkſten auf der Liſte ſeien, nicht wohl zu unterdrücken vermochte. Aber ein ſchweres Gottesgericht konnten die beiden ſehen, wenn ſie durch das armſelige Dorf Orington ſchritten, deſſen Armenhäuſer und deſſen Spital jetzt verſchloſſen, deſſen armſelige Habe früher taxirt und deſſen Brodkaibe vermindert worden waren, um der Verſchwendung des niederträchtigen Betrügers Vorſchub zu thun, welcher ſich ſo lange geſtellt hatte, als ſei er der Wohlthäter des Dorfes; ein ſtrenges Gottesgericht konnten ſie ſehen, als ſie zur beſcheidenen, aber nicht ſo angenehmen Woh⸗ nung des Herrn Paſtors kamen, deſſen Hausgottheit der hohlherzige Gaſt von Prinzen, der Schreier im Parla⸗ mente, auf ewig in Staub getreten hatte.

Als der Oberſt mit Ellen zur wohlbekannten, ſich ſelbſt wieder ſchließenden Hausthüre und in den kleinen Garten des Paſtors eintrat, der nun vernachläßigt und voll Unkraut war, ſtammelte der Oberſt folgende Worte: „Nelly! ich wollte beim Gott der Gnaden, unſer Beſuch wäre vorüber. Ich kann den Gedanken nicht ertragen, daß ich ihren Stuhl leer und die armen kleinen Mäd⸗ ichen in ihren ſchwarzen Kleidchen ſehen ſoll. Doch ſie iſt an einem beſſern Orte, als hier. Wenn irgend Je⸗ mand ſicher darauf zählen darf, daß er ſelig wird, ſo iſt es eine ſolche ſtille, ſich ſelbſt verläugnende Seele, wie ſie war. Nelly, ich wünſche, unſer Beſuch wäre vorüber.“

Für den alten Mann war es ein großer Troſt, als er hörte, daß Doktor Markham an dieſem Tage uͤber Feld gegangen war und Durdans Gut beſuchte. Ellen, welche wohl wußte, wie viele Ueberwindung es ſie beide gekoſtet hatte, bis ſie ſich zu ihrem Beſuch in Doktor Markhams Hauſe entſchloſſen hatten, wollte ernſtlich