Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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Elvaſton in der That als den glücklichen Rivalen Sut⸗ tons bezeichneten, einem ſolchen Manne eine andere Ge⸗ mahlin, als Ellen, außerhalb Burlingtons zu verſchaffen. Auch darüber hatte fie ihm noch nie einen Wink gegeben, daß ſie und Harry bereits mit einander ausgemacht hatten, ſie wollen die erſten zwei Monate nach ſeinem Eramen unter dem Dache ſeiner gütigen Mutter verleben, die bereits das Myrthenreis unter ihren Schutz genommen, und in

ihrem kleinen Geſellſchaftszimmer eine Unterlage aufge⸗

ſtellt hatte, um die ſchöne Büſte der Diana aus Gibſons Hand zu tragen.

Der Grund, warum Ellen den guten alten Mann ſo gänzlich im Unklaren ließ, war folgender. Sie brütete über Planen in Betreff eines gewiſſen Glückes, das ſie

ihm verſchaffen wollte, ein Glück, das ſicherlich verdor⸗

ben worden wäre, wenn ſie es ihm zu frühe angekün⸗ digt hätte. Miſtreß Hamilton war nämlich gar nicht ohne Hoffnung, die Angelegenheiten Sir Roger Bur⸗ lingtons, welche jetzt nach dem Tode ſeines Vormundes von einem Kanzleidirektor beſorgt wurden, werden ſich ſo geſtalten, daß Lady Burlington wieder nach England zurückkommen und ihren Sohn auf die Güter ihres Vaters bringen könne. In dieſem Falle konnte für Oberſt Hamilton Nichts leichter, aber auch Nichts angenehmer ſein, als die Aufhebung des Pachtvertrages.

Uebrigens war die erſte Zuſammenkunft mit dem Herrn Paſtor Markham die betrübendſte Erfahrung unter allen, welche Ellen und Hamilton machten, als ſie wie⸗ der in Warwickſhire waren. Doch wußten ſie jeden Schmerz ſo zu ertragen, daß er ſie nicht zu Boden drückte. Allerdings war es zum Lachen, als ſich der un⸗ verſchämte, arrogante Barlow von Alderham bei ihnen mit einem Morgenbeſuche aufdrang, deſſen Zweck bloß der war, ein Siegeslied darüber anzuſtimmen, daß der Mann, durch welchen die ganze Grafſchaft ins Unglück gekommen, durch welchen die Kapitalien des Spitals und Irrenhauſes der Grafſchaft geplündert worden waren

Die Bankiersfrau. I. 19