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getroffen hätte, wenn er an ein einfältiges, faules, ¹ verſchwenderiſches Weib gerathen wäre; er hat erfahren,
was weltgewandte Freunde werth ſind, und wie hohll das Leben nach der Mode iſt. Wenn noch ein Paar Jahre verfloſſen ſind, ſo wird der Unſinn ganz von ihm
gewichen ſein, und ich wünſche mir nichts Beſſeres, als ihn dann zu meinem Schwiegerſohne zu machen. Die junge Sophie, mein Kind, wird ihm, wenn er ſich da⸗ zu hergibt, um ihretwillen Harrington heißen zu wollen (und dieſer Name iſt ein ſo guter, als der Name Hamlyn, wie Du auf Deine Koſten gefunden haben wirſt), wird ihm, ſage ich, ein Paar Hunderttauſend Pfund Sterling zubringen; und es iſt alsdann nur Dein Fehler, meine theuerſte Schweſter! wenn Du nicht inzwiſchen aus meinem armen vernachläßigten Mädchen Alles machſt, was Du nur wünſchen kannſt, daß aus Deiner künftigen Schwie⸗ gertochter werde.⸗
Das Leben im Hauſe Harringtons— die Auf⸗ merkſamkeiten, welche der Frau Hamlyn erwie⸗ ſen wurden, die Lektionen der Gouvernantin, das Wohlgefallen, welches nach und nach Sophia Harrington am Umgange mit ihren Vettern und mit Harriet gewann — dieſes Leben erlitt bald nach dieſer Unterredung folgende Veränderung.
Sogleich nämlich, nachdem ſich die Marquiſin von Dartford in ihrer neuen Heimat feſtgeſetzt hatte, ließ ſie an ihre geliebte Mutter die wärmſten Einladungen nach
Dartford⸗Hall ergehen. Lydias Brief lautete folgender⸗
maſſen:„Du wollteſt Nichts von einem Beſuche auf Dartford⸗Hall wiſſen, als mein Gemahl Dich darum erſuchte. Willſt Du es, o theuerſte Mutter! auch mir abſchlagen? Ich bin hier nicht zur Hälfte glücklich, wenn ich nicht Dich und Harriet unter meinem Dache habe.“
Die theure Mutter konnte nicht wiederſtehen, ſondern fuhr nach Dartford⸗Hall in Shrophire ab. Dort fand ſie, daß zu ihren Gunſten eines der Wunder gethan war, welche beweiſen, daß Reichthum hie und da zum Segen


