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zu ſeiner unverweilten Vermählung mit Lydia geben, eine Vermählung, welche ja von ſeiner ganzen Familie gut geheißen werde. Miſtreß Hamlyn konnte dem Him⸗ mel nicht genug danken für das ruhige Loos, das ihrer Tochter beſchieden war, ohne daß dieſe nöthig gehabt hätte, nur im mindeſten zu kriechen und ſich ſelbſt zu erniedrigen. Da ſie den Edelſinn Lord Dartfords kannte, ſo war ſie überzeugt, keine reichere Belohnung konnte ihm werden, als die Liebe eines Herzens, wie das ihrer Lydia. Im Verhältniſſe, als ſie billigerweiſe den jungen Liebhaber ſchätzte, ließ ſie den Verdienſten ihres Kindes Gerechtigkeit wiederfahren..
Voll Ruhe und Beſcheidenheit, ſogar, ohne ihren Traueranzug abzulegen, trat Lydia aus dem Hauſe ihres würdigen Onkels, um die Braut eines der erſten Adeligen im Königreiche zu werden. Sie hätte wohl nicht den Muth gehabt, unter ſolchen Umſtänden ihre Mutter an einem andern Platze, als im Hauſe ihres Oheims, zu laſſen. Das Haus von Andreas Harrington war eines, in welchem Miſtreß Hamlyn ohne ein ſchmerzliches Ge⸗ fühl von Abhängigkeit bleiben konnte. Er war ein Wittwer. Sein einziges Kind, ein um einige Jahre jüngeres Mädchen, als Harriet, liebte nicht allein ihre Baſen aufs herzlichſte, ſondern genoß dadurch ein hohes Glück, daß Miß Creswell unterm Dache ihres Vaters wohnte. Der rauhe Kaufmann war gegenüber von ſeiner Schweſter durchweg aufs pünktlichſte bemüht, ſeine Aus⸗ drücke zu mäßigen, und ſein Benehmen zärtlich und weich zu machen. Sie konnte ohne Mühe bemerken, wenn gleich Walther keinen ſtrengeren Hofmeiſter auf Erden hatte, als ſeinen Onkel Andreas, ſo hatte er auch keinen treueren Freund.
Hie und da ſagte er zu ſeiner Schweſter:„Alles, was dieſem jungen Manne begegnete, gereichte zu ſeinem Beſten. Es war gerade an der Zeit, daß es mit ihm brach. Er war noch nicht ganz verloren. Darum iſt ihm auch Unglück erſpart, das ihn nach meiner Anſicht


