Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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thum und Wetteifern mit den Großen des Landes weiter ſpielen. Nachdem er einmal angefangen hatte, den Heuchler zu ſpielen, um die Fehler und Tollheiten ſeiner Eltern zu ſchonen, mußte er auf dem ſchleichenden Wege des Betruges nach und nach immer größere Fortſchritte machen. Im haſtigen Beſtreben, durch raſende Spekulationen ſeinem Vermögen und dem ſeiner Kunden wieder aufzu⸗ helfen, verlor er alles ſittliche Gefühl. Wie aufmunternd wirkte nicht der Beifall der menſchlichen Geſellſchaft und die Liebkoſungen von Kunden, die ihren Vortheil bei ihren Liebkoſungen hatten, auf ſeine Fortſchritte. Wer war wohl darauf bedacht, den Quellen ſeines Reichthumes nachzuſpüren, wenn man nur Genuß oder Vortheil von demſelben hatte?. Ueberdieß was hauptſächlich zu be⸗ denken iſt, wenn auch ſeine Geldherrſchaft durch unge⸗ ſetzmäßige Mittel erworben war, der Gebrauch den er voon ſeinem Gelde machte, war nicht ganz unedel. Wenn

er vom Armen nahm, ſo gab er ihm auch wieder. Die Almoſen, die er gab, waren unzählbar, die Art, ſeine Gaben zu ſpenden war über alles Lob erhaben. Aber ach! ach!“ war wieder und wieder die Schlußbe⸗ irachtung des bekümmerten jungen Mannes,„wie wehe thut es mir, daß ich zu Spitzfindigkeiten meine Zuflucht nehmen ſoll, um die Fehler meines einziggeliebten, ein⸗ zighochgeachteten Vaters zu bemänteln! Und doch erinnere ich mich einer Zeit, zu welcher es Einem von Einem Ende der Stadt bis zum andern, als die erbärmlichſte aller Verläumdungen angerechnet worden wäre, hätte man dem Bankier Hamlyn nur den geringſten Mangel an Klugheit vorgeworfen.“

Eilftes Kapitel. Die Augen ſchließe; Sünder ſind wir Alle. Shakspeare. Unter den Leuten, welche durch dieſe ſchlimmen Unfälle am meiſten litten, aber ſich dabei am beſten zu benehmen wußten, war Oberſt Hamilton. Es ging ihm,