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zu einer Quelle von Schmerz. Er fand keinen Troſt, durchaus keinen. Sein Vertrauen hatte auf der Welt beruht, ſeine Freude auf dem Pomp und der Eitelkeit derſelben. Der Strudel des flotten Londoner Lebens war ſeit Ewigkeit ſein einziger Wunſch, ſein einziger Stolz geweſen. Was ſollte aus ihm werden, da ihm die Thore der Geſellſchaft verſchloßen, da ſeiner nach jeder Auszeichnung haſchenden Eitelkeit alle Wege verſperrt, da die ſtrebenden Hoffnungen ſeines unruhigen Ehrgeizes für ewig vereitelt waren. Auf Henry hatte der über ihn gekommene Schlag einen weniger niederbeugenden Einfluß gehabt. Dieß kam daher, weil die Schwere deſſelben durch ſein liebendes, theilnehmendes Herz verringert, weil die Wunde nicht durch das böſe Blut ſelbſtſüchtiger Eitelkeit vergiftet wurde. Henry war durch die Schmach, welche über ſeines Vaters Haus gekommen war, und durch die Entdeckungen, welche dem Andenken eines Mannes, den er auch nach dem Tode ſo gerne geehrt haben würde, ſeine Hochachtung entzogen, tief darnieder gebeugt. Wenn ihm ſeine fruͤheren Ausſichten für die Zukunft durch die ſpekulative, wiſſenſchaftliche Richtung ſeines Geiſtes aufgehellt wurde, ſo lehrte ihn ſeine um⸗ faßende Philoſophie, die Schlechtigkeiten ſeines Vaters einigermaſſen zu entſchuldigen. Nach ſeiner Anſicht mußte ein Theil ſeiner Verbrechen auf die Fehler unſerer geſellſchaftlichen Einrichtungen und die Verdorbenheit eines entarteten Zeitalters geſchrieben werden.
Er argumentirte folgender Maſſen:„hätte mein Großvater nicht unnöthiger Weiſe mit Lord Vernon gewetteifert, ein Wetteifer, der aus den ſchwankenden Verhältniſſen der menſchlichen Geſellſchaft, aus der Verſchmelzung der verſchiedenen Stände hervorgeht, ſo wäre mein Vater ein betriebſamer, ſparſamer, thätiger Geſchäftsmann geweſen. Der alte Mann ließ meinem Vater die Wahl zwiſchen folgenden zwei Dingen: ent⸗ weder mußte er ſeines Vaters Verſchwendung der Schmach und Schande Preis geben, oder die falſche Rolle von Reich⸗


