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wie dem jungen Hamlyn. Er ließ ſich nicht durch ober⸗ flächliche Gefühle blenden, ſondern beurtheilte den Ab⸗ geſchiedenen vollkommen ſo, wie er war, und empfand deßhalb den ganzen bittern Schmerz, der aus dem Be⸗ wußtſein entſtehen muß, daß man von einem Manne betrogen worden ſein ſoll, dem man als ſeinem beſten⸗ Freunde vertrant hat. Ueberdieß war auf einmal in ſeinem ganzen Sein eine plötzliche Lücke entſtanden. Er hatte ſeinen Rathgeber, ſeinen vertrauten Geſellſchafter, ſeinen Freund und ſogar den Troſt verloren, ſeinem Andenken eine mitleidige Erinnerung ſchenken zu können. Doch waren ſeine Gefühle und Empfindungen in Betreff des ganzen Herganges charakteriſtiſch für die volle Uneigennützigkeit und Weichheit ſeines Charakters. Er beklagte den Verluſt den er an ſeinem Vermögen erlitten hatte, blos deßwegen, weil durch ihn ſeine Mittel, zum Glücke ſeiner Nebenmenſchen beizutragen, verringert worden waren. Statt daß er ſich, nach Lord Vernons Manier beklagt hätte, er ſei der unglückſeligſte Menſch auf Gottes Erdboden, weil er auf ſo hinterliſtigem Wege des größten Theiles ſeines Vermögens beraubt worden ſei, eines Vermögens, das er durch die Mühſeligkeiten eines ganzen in der Verbannung zugebrachten, ſparſamen Lebens zuſammen⸗ geſcharrt hatte, ſtatt deſſen wurde er nicht müde, dem Him⸗ mel für die glückliche Fügung zu danken, welche einen ſo großen Theil ſeiner Kapitalien in Indien zurückgehalten hatte, bis der Tag der Gefahr vorüber, und ein Miethmann in ſeinem Hauſe auf Portland Place eingezogen war. Er ſagte zu ſeiner Schwiegertochter:„bedenken Sie, theuerſte Nelly! wäre dieſe unglückſelige Verhandlung im Parlamente blos drei Wochen ſpäter vorgekommen, mein Kapital, das in den Händen der Bourbay⸗Com⸗ pagnie iſt, wäre in Hamlyns Hände gefallen, und mit meinem übrigen Vermögen aufgegangen. Bedenken Sie, meine Theure! was es geheißen hätte, wenn wir voll⸗ kommene Bettler geweſen wären, wir und der arme Johnſton, wir Alle. Es iſt nicht wegen meiner, denn


