Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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beugten Herrn Paſtors die niedrigern Amtsdienſte verſah. Durdan gab unmittelbar darauf nicht den Söhnen eines Mannes, den er für ein wenig höher achtete, als einen gemeinen Dieb, ſondern ſeinem ehrenwerthen Nach⸗ bar Oberſt Hamilton Antwort. Der Bauer, welcher, wie wir wiſſen, durch ſein ganzes Thun den Beweis gegeben hatte, daß er wenigſtens wiſſe, was es heiße, ein ehrlicher Mann zu ſein, ſchrieb folgendermaſſen: „Hochgeehrteſter Herr Oberſt!

„Wenn ich mir die Freiheit dazu herausnehmen darf, ſo bitte ich Sie, Sie möchten der Familie von Dean⸗Park, welche ich ganz gering ſchätzen würde, wenn ſie nicht Glück hätte, Ihnen den Namen„Freund“ geben zu dͤrfen, Sie möchten dieſer Familie anempfehlen, ſie ſolle ja doch nicht daran denken, daß ſie den Leichnam des letzten Hamlyn in die Kirche nach Orington bringen dürfe. Mein Herr! ich möchte nicht für die Folgen gut ſtehen, ich möchte nicht dafür gut ſtehen, daß nicht der Leichnam mißhandelt würde. Hochgeehrteſter Herr! wir Leute hier herum halten etwas auf Schicklichkeit und Anſtand, und find keineswegs Willens, den Todten ohne Achtung zu behandeln. Aber, ſo wahr ich ein Chriſt bin, ich glaube, der Pöbel würde den Sarg in Stücke ſchlagen. Es iſt nicht allein deßhalb, weil er Spar⸗ kaſſen und milde Stiftungen ſo ſchamlos plünderte, weil er arme Familien ihrer Hoffnung und ihres Troſtes beraubte, indem er ihnen das Wenige, das ſie durch die Anſtrengungen eines langen Lebens zuſammengerafft hatten, ſtahl. Nicht allein das macht es aus, hochge⸗ ehrteſter Herr! Sie wiſſen, wie hoch der Herr Paſtor von uns geachtet wird, und was Madam Markham den armen Leuten hier herum werth iſt. Die Bewohner unſeres Dorfes mußten mit anſehen, wie die theure Dame zu Grabe getragen wurde, und der Sarg ihres unſchuldigen Kindes an ihrer Seite war, und kein trockenes Auge gab es unter allen Pfarrkindern. Denn Jedes dachte daran, daß die Verarmung ihrer armen Kinder