Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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dammten, geſtanden, daß ſeine gegen ſeinen Vater er⸗ wieſene Pietät über alles Lob erhaben ſeie, und waren mit Walther darüber vollkommen einverſtanden, daß man ſeinen Wünſchen in dieſer Hinſicht ſtrenge nachkommen ſolle.

Demgemäß wurden Befehle zur Oeffnung der Fa⸗ miliengruft gegeben. Aber jetzt erſt wurden die Hamlyns von einer herzzerreißenden Heimſuchung in Kenntniß geſetzt, welche ihre Quelle in den neuen Begebniſſen in der Lombardſtraße hatten, und welche ihnen durch die gütige Vorſorge Oberſt Hamiltons bis jetzt verhehlt worden war. Die liebenswürdige Frau des Herrn Paſtor Markham war durch die ihr unvorſichtigerweiſe Beratesn mitgetheilte Kunde von Hamlyns Tod und

ankrutte zu frühe in die Wochen gekommen, und ein Opfer des Schreckens geworden, den ihr die Beſorgniß einflößte, daß das künftige Erbe ihrer Kinder und die Erſparniſſe ihrer Armen im allgemeinen Bankrutte Ham⸗ lyns mit zu Grunde gehen werden. Am zweiten Tage ihrer Krankheit ſiel ein Fieber über ſie; auf der Höhe ihrer ſieberiſchen Phantaſten rief ſie den habſichtigen Bankier auf, die arme Habe der Wittwen, den Scherfling der Waiſen, den Troſt des Alters, das Brod des Hung⸗ rigen wieder zurückzugeben. Alles das habe er ver⸗ ſchwendet, um die unermeßlichen Wünſche ſeiner Eitelkeit auf dem Wege des Betruges zu befriedigen. Unter ſolchen Reden gab die Beſchützerin von Orington den Geiſt auf.

Walther hatte an Doktor Markham einen Brief in Betreff des Begräbniſſes von einem Manne, der ſeine Gemahlin unter den Boden gebracht hatte, geſchrieben. Miſtreß Hamilton hielt es für unumgänglich nothwendig, die Forderung des Briefſtellers ein wenig herunterzu⸗ ſtimmen, und der Familie Hamlyn die trauervolle Kunde vom Tode der Frau Markham mitzutheilen.

Doch waren die Herzen der jungen Männer zu voll von ihrem Vater, und ſeinen letzten Wünſchen, als daß ſie nicht bei ihrem Vorſatze hätten verharren ſollen. Sie ſchrieben an Jacob Durdan, der anſtatt des ge⸗