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jedem Straßenecke nicht ausweichen, und die Bitten ſeines Onkels Crawley nicht mit tauben Ohren hin⸗ nehmen. Dieſer ermahnte ihn, er möchte doch in allem Ernſte bedenken, wie ſehr ſeine Ehre gefährdet werde, wenn er den unbefleckten Namen ſeiner Familie durch Verbindung mit einer Dame aus dem Hauſe des er⸗ erklärteſten Schurken neuerer Zeit entweihen würde.
Der Marquis entgegnete unwillig:„ich ſelbſt würde noch ein weit größerer Schurke ſein, wenn ich nur einen Augenblick meine anverlobte Gattin oder meine künftigen Schwäger mit einem Manne zuſammenwerfen würde, der ein wahres Unglück für ganz England iſt. Im Gegentheile, ich wünſche, meine Mutter möge die Zeit verkürzen, welche ſie unſerer Vermählung in den Weg gelegt hat, ich wünſche es, damit ich meine theure Lydia ſo ſchnell als möglich von einem Namen befreien kann, der ihr ſo übel ſteht. Das Erſte, was ſie that, als ſie von ihres Vaters Bankrutt hörte, war: ſie ſprach mich von aller Verbindlichkeit los. Wäre ſie mit den gehäßigen Umſtänden bekannt, welche mit dem Bankrutte ihres Vaters in Verbindung ſtehe, ich glaube ſicher, eine zu große Zartheit des Herzens würde ihr den Entſchluß eingeben, niemals mein Weib werden zu wollen. Seien Sie deßhalb verſichert, mein theurer Oheim! ſo hoch die Ehrfurcht iſt, welche ich vor Ihnen habe, meiner Seits ſoll Nichts verſäumt werden, was die Feier unſerer Vermählung beſchleunigt.“
Uebrigens wurde der Mann, der einen ſolch edlen Entſchluß zu faſſen, im Stande war, ſtündlich bald durch eine neue Probe von Hamlyns kaltblütiger Heuchelei, bald durch ein neues Muſter von Familienunglück, das ſeine hinterliſtigen Anſchläge verurſacht hatten, in Kum⸗ mer verſetzt. Lord Dartford zitterte in der That für Walther. Er wußte nicht, was dieſer anfangen ſollte, wenn es ihm wieder möglich war, wieder unter die Leute zu gehen. Bereits hatte er nämlich ſeine Abſicht angekündigt, das Regiment verlaſſen zu wollen. Sechs⸗


