Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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Welt einen falſchen Schein von Reichthum und Rang vorzuſpiegeln. Und nun gab es keinen Krämer innerhalb zwanzig Meilen von Dean⸗Park, keinen Lehrling auf der Eity Londons, der nicht aufs Genaueſte wußte, wie viele Schulden der alte Walther Hamlyn bei ſeinem Tode hinterlaſſen, wie viele Tauſend Pfund Sterling er jedes Jahr vom Vermögen ſeiner Kunden weggezogen hatte, um koſtſpielige Schmauſereien zu geben, bei Königsbällen eine Rolle zu ſpielen, und in der Geſchichte der Grafſchaft Warwick die unächte Wichtigkeit eines „Hamlyn von Dean⸗Park“ zur Schau zu ſtellen.

Der Mann des eiſernen Willens, Richard Hamlyn, wur⸗ de nun in ſeinem Leichenhemde von Puppen, die er verachtet hatte, verhöhnt und verſpottetz der Nann von unbeſcholtener Rechtſchaffenheit wurde als Betrüger erkannt, der Mann von eminen ter Verſtellungskunſt wurde entlarvt, ſo daß Alles mit dem Finger auf ihn deuten konnte. Sogar der Bettler auf den Kreuzwegen der Lombardſtraße, welcher gewohnt geweſen war, durch ſein phariſäiſches Almoſen⸗ geben zu gewinnen, hätte nicht um die ganze Welt ſein Leben, voll Lumpen und Schlamm, Hunger und Kälte, um das eines Mannes in Purpur und Linnen gegeben, welcher mit Prinzen von Geblüt in die Schüſſel getaucht, ſich von den guten Dingen dieſer Welt gemäſtet, die Stim⸗ men des Parlamentes, die Achtung ſeiner Mitbürger und bns Zutauen einfältiger Leute bei Summen von Hunderttauſenden beherrſcht hatte.

Diejenige Perſon, welche von den ſchweren Be⸗ ſchimpfungen, die ſich während der erſten Tage nach ſeinem Tode auf dem Haupte Hamlyns häuften, am meiſten zu leiden hatte, war Lord Dartford. Walther

und Henry mußten das Haus, beinahe das Bett hüten.

Die Bedienten ſorgten dafür, daß weder der Eine noch der Andere Zeitungen in die Hände bekam. Der Marquis brachte zwar den größten Theil ſeiner Zeit in Cavendiſh⸗ Square zu, aber doch konnte er, ſo unangenehm es ſeinem Auge auch war, den öffentlichen Anſchlägen an