Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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Geſellſchaft herumſchwärmen, und leichtſinnige Berichte, die überall herum zirkuliren, genannt werden können, und in äußerſter Schnelle überall herum alle möglichen Ge⸗ rüchte verbreiten, daß vermittelſt ſolcher Leute auch der Marquiſin von Dartford zu Ohren gekommen ſei, der Bankier Hamlyn ſei durch ſeinen ſchnellen Tod nicht allein der Schmach des Bankruttes, ſondern auch der Strenge des Geſetzes entgangen. Bereits hingen ſich die Worte „Täuſchung und Betrug, an ſeinen geſchändeten Namen.

Lord Dartford rief aus:„mein theurer Walther! ganz uumöglich iſt es für Miſtreß Hamlyn und ihre Töchter, länger hier zu bleiben, noch weniger rathſam würde es für ſie ſein, ſich nach Dean⸗Park zu begeben. Wenn ſie nicht meiner Mutter die Freude machen wollen, daß ſte ſich von ihr in ihrem Hauſe in der Stadt aufnehmen laſſen, ſo bewegen Sie dieſelben wenigſtens, Dartford⸗Hall, wie ihr Eigenthum zu betrachten. Dort können ſie ganz allein, ganz ungeſtört, ganz unabhängig ſein. Dort können ſie ihrem Kummer, ihrer Trauer ungeſtört nachhängen. Ich weiß kaum, wie ich mich ausdrücken ſoll, aber ich muß nothwendigerweiſe noch ſagen, unſer Bankier hat Ihrer Mutter bei Drummond tauſend Pfund Sterling zur Verfügung geſtellt.“ 4

Walther nahm dieſes edelſinnige Anerbieten mit gebührendem Danke an. Nur bat er den Lord, er möchte geſtatten, daß die Sonne über dem Kummer aller Leidtragenden untergehen dürfe, ehe man ſich zu weiteren

Maſßregeln in Betreff des Aufenthaltes ſeiner Familie

entſchlöße. Für alle Glieder derſelben war Ruhe unum⸗ gänglich nöthig. Morgens früͤh ſollte Nachlaß und letzter Willen Hamlyns unterſucht werden. Die Unter⸗ ſuchung mußte entſcheiden, ob dem Andenken eines

annes, gegen welchen in dieſem Augenblicke Flüche auf Flüche in jedem Quartiere der Stadt donnerten, ein feierlicher Leichenzug veranſtalt werden ſolle, oder

nicht. Jedenfalls war Kapitän Hamlyn davon überzeugt,

daß die Wittwe getreulich auf ihrem Poſten in Cavendiſh⸗