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ihn nun ſeinen eigenen Gedanken. Kaum hatte er das Zimmer verlaſſen, ſo kamen ſchon andere Perſonen Wal⸗ thern mit neuen, ebenſo gütigen Anerbietungen entgegen.
Lady Rotherwood wünſchte ihren Neveu bei ſeiner nahe bevorſtehenden Rückkehr in ſein gemiethetes Haus in London zu begleiten. Sie ſagte deßhalb zu Kapitän Hamlyn:„Mein theurer Kapitän! ich nehme das Vor⸗ recht meiner Familien⸗Verbindung mit Ihnen zu Hülfe, um mich bei Ihnen einzudringen. Ich komme im Na⸗ men meiner Schweſter, welcher es durchaus unmöglich war, ihre Botſchaft an Dartford perſönlich zu überbrin⸗ gen. Sie iſt ſo übel auf, ſo aufgeregt, durch das Un⸗ glück, welches ihr armes Kind, ihre Lydia, betroffen hat, ſo überwältigt, daß ſie durchaus nicht im Stande iſt, ihre Wohnung zu verlaſſen. Sie hat mich deßhalb ge⸗ beten, ich möchte gegenüber von Ihrer Mutter in ihrem Namen den Wunſch ausdrücken, daß Ihre Mutter mit ihren Kindern in ihr ruhiges Haus ziehen und dort vor den kummervollen Auftritten, welche hier ihr Herz nie⸗ derdrücken würden, ſichern möge. Der theuren Lydia fühlt ſie ſich hauptſächlich verpflichtet. Aber ſie hat ein Herz und eine Heimat für Sie Alle, wenn Sie Miſtreß Hamlyn bewegen wollen, die Marquiſin und ihre Ver⸗ wandten mit ſo günſtigem Auge zu betrachten, als wir betrachtet ſein wollen.“
Lord Dartford bat nun ſeinen Freund dringend, er möchte die Wünſche der Marquiſin erfüllen. Walther ſah, daß die Familie Dartford mit dem Ruine ſeiner unglücklichen Familie recht gut bekannt ſei, und deßhalb machte auch die Aufmerkſamkeit der Marquiſin für die Wittwe des Bankruttier, eine Aufmerkſamkeit, welche ſie ſo edelſtnnig, und ſo ſchnell, nach der Entdeckung von Hamlyns Unfall erneuerte, einen tiefen Eindruck auf ſein Herz. Doch kannte er die ganze volle Größe ihres Edel⸗ muthes durchaus und gar nicht. Durchaus vermuthete er nicht, daß vermittelſt der Hunderte von Flimflams, welche in den Londoner Klubbs und in der Londoner


