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ter des Hauſes zukam. Sie brachte Miſtreß Hamlyn im Verein mit Lydia und Miß Creswell zu Bette, und wandte alle nur mögliche Hülfe füͤr eine Perſon an, deren Seele durch eine Maſſe Unglück in den Staub gedrückt worden war. Die Harringtons und Oberſt Hamilton dagegen beriethen ſich mit einander über die weiteren Maßregeln, welche zu Gunſten der Familie Hamlyn getroffen werden ſollten. Natürlich mußte mit dem Nachlaſſe und letzten Willen Herrn Hamlyns eine Unterſuchung vorgenommen werden. Andreas Harrington wollte Walthern eine be⸗ trächtliche Summe aufdringen, um vermitteelſt derſelben der augenblicklichen Noth des Hauſes abzuhelfen. Kapi⸗ tän Hamlyn war nicht gewohnt, Geldgeſchenke zu erhal⸗ ten und noch weit weniger geneigt, ſie von ſeinem wohl⸗ denkenden, aber rauhen Onkel anzunehmen, und war deßhalb gerade daran, das Anerbieten zurückzuweiſen, als Andreas Harrington ihn mit folgenden Worten unterbrach:
„Mein theurer Neveu! Sie thun nicht Recht daran, wenn Sie das künftige Geſchick Ihrer Mutter auf die leichte Achſel nehmen. Von nun an ruht die Sorge für die Familie auf Ihren Schultern, und je ſchneller Sie ſich an den Gedenken gewöhnen, daß Ihnen Nichts in dieſem Hauſe eigen iſt, um ſo beſſer iſt es. Mein Wal⸗ ther! dieß ſind betrübende Worte, aber Sie werden ſich noch bittererem Kummer ausſetzen, als der iſt, den Ihnen ein Verwandter macht, welcher Sie liebt, wenn Sie ſich nicht geduldig in den gerechten Beſchluß des Geſetzes fügen, welches Alles, was Sie gewohnt waren, als Ihr Eigenthum zu betrachten, den Gläubigern Ihres Vaters zuerkennt. In dieſer Hinſicht wäre ich froh, wenn meine arme Sophie und ihre Töchter unter meinem Dache verſorgt wären, und dort ruhig und in allen Ehren leben würden.“ 4
Der harte, aber gutherzige Kaufmann war über⸗ zeugt, daß dieſer Gedanke dem verſtörten jungen Mann eine beſſere Lektion zu geben im Stande ſei, als alle ſonſtigen Ermahnungen von ſeiner Seite. Er überließ


