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weſen wäre, wenn er zu ihrer Verfügung geſtanden hätte, herzlich gerne weggegeben, um dem wieder Leben zu verleihen, der auf dieſem mit Blut gefärbten Bette lag als das Opfer eines privilegirten Mordanfalles, welchem die Sitte und Gewohnheit der civiliſirten Welt Anſehen und Achtung verliehen hatte.
Der Anblick ſeiner hülfloſen Schweſtern und ſeiner hülfloſen Mutter diente dazu, dem armen Henry ihre ſchreckliche Lage in pekuniärer Hinſicht ins Gedächtniß zu rufen. Es war unumgänglich nothwendig, er mußte ſeiner Mutter und ſeinem Bruder darüber Auskunft geben, daß ſie nicht nur die Eine ihres Gemahles, der Andere ſeines Vaters beraubt, ſondern auch ohne Pfenning und vor den Augen der Welt verachtet ſeien. Ihm ſelbſt war glücklicherweiſe für den Augenblick der ſchlimmſte Theil des Unglücks nicht bekannt. Er war noch immer der Anſicht, die Firma ſei dem Drucke ſchnellen, unver⸗ ſchuldeten Unglücks erlegen, und, als er Walthern die ſchlimme Zeitung mittheilte, wiederholte er wieder und wieder:„Gott ſei Dank! ihm war doch die Kunde von dieſem Unglücke erſpart. Ein Mann von ſeiner unwan⸗ delbaren Rechtſchaffenheit, ſeinem delikaten Ehrgefühle wäre in der That in Verzweiflung geſtorben, wenn er gewußt haͤtte, daß ſich ein ſolcher Schimpf an ſeinen Namen hängen werde.“
Den beiden unglücklichen Männern war die trau⸗ rige Pflicht, ihre geliebte Mutter von der unvermutheten Steigerung ihres Unglückes in Kenntniß zu ſetzen, glück⸗ licher Weiſe erſpart. Im Augenblick, als ihre Brüder den Tod Hamlyns in Cavendiſh⸗Square erfuhren, eilten ſie beide zu ihr, und baten ſie, ſie möchte doch mit ihrer Familie Cavendiſh⸗Square verlaſſen und bei einem von ihnen beiden eine Heimat annehmen. Aber hievon wollte ſie Nichts wiſſen. So lange, als der Leichnam ihres Gemahles hier war, ſollte ihrem tiefen Gefühle nach das Haus der Wohnort ihrer Kinder ſein. Als ſie dieſe Geſinnung feſt und entſchieden ausſprach, machte ihr


