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nahe ſei, als in der That und Wirklichkeit einem Bankrutte.
Der Mann, welcher bis jetzt geglaubt hatte, das Geſchäft eines Bankiers beſtehe darin, daß man jedes Vierteljahr ein Einkommen von 6000 Pfund Sterling einnehmen dürfe, ſtammelte folgende Worte:„Es iſt ſehr hart, daß ich aus meinem ruhigen, abgeſchiedenen Landſitze geriſſen werden ſollte, und nun ſolche erſchrek⸗ kende Nachrichten, wie dieſe ſind, anhören muß. Ich bin ganz unfähig, einen ſolchen Stoß auszuhalten, in der That ganz unfähig. Ich bin ein trauriger Kranker, ein ſehr trauriger Kranker. Mein mich begleitender Arzt verſicherte mich, dieſe eilige Reiſe werde auf einen Mann in meinen Geſundheitsumſtänden eine ſehr nach⸗ theilige Wirkung ausüben.“
Niemand achtete auf dieſe grämlichen Klagen, nicht einmal der handfeſte Sachwalter. Jeder unter den An⸗ weſenden war mit ſeinem eigenen traurigen Antheile an einem Unglücke beſchäftigt, welchem allem Erwarten nach durchaus nicht mehr abgeholfen werden konnte. Jeder berechnete den Betrag ſeiner bevorſtehenden Verluſte. Nur Oberſt Hamilton war bemüht, den immer noch halbohnmächtigen Henry aus dem Hauſe zu ſchaffen, ehe
das Anſchlagen des Placates die Schließung des Hauſes ankündigte. Der alte Pförtner ſeufzte kläglich hinter
der Thure, als ſie beide das Haus verließen. Der An⸗ blickder verzweifelnden Geſichter und trotzigen Augen, welche Oberſt Hamilton im Gedränge draußen begegneten, als der Polizeidiener ihnen in ihre Miethkutſche half, war ſeinem Gedächtniſſe noch nicht entſchwunden, als ſie ge⸗ mächlich gegen den weſtlichen Theil der Stadt hinfuh⸗ ren, und den unglücklichen Bezirk von Cavendiſh⸗Square erreichten.
Als ſie in die Kutſche geſtiegen waren, hatte der
alte Mann den Arm Henrys, der nicht zu widerſtreben
vermochte, unter den ſeinigen genommen, und Henrys Hand mit der ſeinigen feſtgehalten, bis ſie mit einander


