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Polizeidiener, die ihn in die Mitte nahmen, in das Rechnungshaus Hamlyns geführt. Er ſah ganz wie ein verhaſteter Delinquent aus, ein Umſtand, welcher ſeine natürliche Nervenſchwäche und ſonſtige Untüchtigkeit nicht wenig ſteigerte.
Bernhard war ein magerer, ſchwacher, unterſetzter Mann; ſein Haar und ſeine Augenwimpern waren, ſo⸗ wohl der Farbe, als der Weiche nach, wie Seide, ſeine Stimme gab Töne von ſich, wie eine riſſige Schiffspfeife.
Er wandte ſich zornig gegen die Perſonen, welche er im Privatzimmer Hamlyns verſammelt fand, und ſagte:„Ich kann nicht errathen, warum ihr mich hieher beſchieden habt. Ich bin ganz unfähig für die Voll⸗ bringung einer ſolchen Reiſe, ganz unfähig in der That. Man weiß ſehr wohl, ich habe mir niemals mit den Angelegenheiten dieſes Hauſes zu ſchaffen gemacht, ich bin ganz unfähig für die Sache, in der That ganz un⸗ fähig. Darum iſt Alles, um was ich bitte, das, Sie möchten ſo ſchnell als möglich dieſem Herrn, meinem Rathgeber in meinen Angelegenheiten, Ihre Wünſche mittheilen. Er wird in Uebereinſtimmung mit Ihnen handeln, indeß ich für die Sache ganz unfähig bin, ja ganz unfähig für die Sache.“
Dieſe Vorrede machte klar, daß der jüngere Theil⸗ haber der Firma den ſich berathenden Partien keinen vernünftigen Rath zu geben im Stande war: und eben ſo klar war, daß die Geldmitiel des ſelbſtſüchtigen Hypochondriſten ſo geringe waren, als ſein Verſtand. Sein ganzes Glück beruhte auf der Firma, und der Sachwalter, ſein Leibhuſar, wenn Bernhard anders einen Leib beſaß, war ſichtlich darauf vorbereitet, zu poltern und zu prahlen, und ſeinen ſelbſtſüchtigen Herrn vor Beläſtigung und ſein Vermögen vor Gefahr zu bewahren. Aber ſogleich war er genöthigt, den Kürzeren zu ziehen, und, durch ſeine Collegen, die klugen Advokaten Wigwell und Slak, belehrt, Bernhard Hamlyn anzukündigen, er habe Grund, zu glauben, daß er dem Grabe nicht ſo


