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beurtheilen koͤnnten. Ich achte Ihre Gefühle als Sohn, ſonſt, mein theurer Neveu! würde ich noch mehr ſagen.“
Die Herren Wigwell und Slak ſahen dem Geſichte Oberſt Hamiltons an, daß er geneigt war, dieſes rauhe Benehmen von Seiten der reichen Brüder der Miſtreß Hamlyn übel aufzunehmen. Sie dachten, ſie dienen ihrer eigenen Sache, wenn auch nicht der ihres Klienten Hamlyn, wenn ſie den Entſchluß der Brüder Harrington nachdrücklich angriffen. Sie ſtellten vor, der Zulauf zu Hamlyns Haus ſei zufällig, und von kurzer Dauer; vermittelſt einer unbedeutenden Unterſtützung von aus⸗ wärts ſei es der Firma nicht nur möglich, dem über ſie ergehenden Sturm Trotz zu bieten, ſondern durch dieſen Beweis von Stärke noch höhern Kredit auf dem Geld⸗ markte einzunehmen. Aber ſogar nach dieſem Aufrufe blieben die Schwäger Hamlyns und der Geldmäckler ſo ſtumm, als wie die Fiſche. Es war klar, ſie wenigſtens dachten ganz anders.
Henry hatte das Geſicht mit ſeinen gefalteten Hän⸗ den bedeckt; dieſe zog er plötzlich weg und rief aus: „So iſt denn alſo gar Nichts gewonnen! meines Vaters Kredit, die Frucht der höchſten Redlichkeit und unermü⸗ deter Anſtrengung von zwanzig Jahren her, iſt alſo ge⸗ fährdet! Er mußte nicht allein in der Blüthe ſeiner Jahre, ſondern verachtet und verſchmäht ſterben.“
Andreas Harrington äußerte keine Sylbe. Dagegen ließ ſein Bruder Thomas Ausbrüche eines trockenen Huſtens vernehmen, welche dem ängſtlichen Spilsby als böſes Vorzeichen erſchienen. Seine Hoffnung auf Bei⸗ ſtand von Seiten der ſogenannten Hausfreunde verſchwand nach und nach.
Henry war der feſten Ueberzeugung, wenn es nicht
zu frühe wäre, und man die Freunde und Genoſſen ſei⸗ 3.
nes Vaters zuſammenrufen könnte, oder wenn er bloß ein Dutzend Stunden zu ſeiner Verwendung hätte, ſo würde er Alles zu ſichern im Stande ſein.„Aber,“ fuhr er fort,„wenn Blutsverwandte—“
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