Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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heit. Aber es iſt unmöglich, daß ein Geſchäft, wie die⸗ ſes, ſo ganz und gar ohne die nöthigen Hülfsquellen ſein ſoll!“

Spilsby erwiederte!„Herr Hamlyn betrieb das Geſchäft ganz für ſich, und ſchenkte Niemand ſein völli⸗ ges Zutrauen. Bis Herr Bernhard Hamlyn ankommt, kann ich Nichts machen.“

Der Oberſt ging geradezu auf die Sache los, und fragte:„Wenn er aber nicht ankommt, muß dann das Haus ſeine Zahlungen einſtellen?“

Ein düſteres Stillſchweigen war die einzige Ant⸗ wort auf dieſe gerade zum Ziele eilende Rede.

Der Oberſt rief aus:„Gott ſei meiner Seele gnä⸗ dig! Kann hier Nichts gethan werden? Der arme Ham⸗ lyn, der doch ſo manchen Freund hat, und ſich gegen die ganze Welt ſo wohlthätig erwies, wird doch wohl nicht auf ſeinem Todtenbette von ſeinen Kunden geplagt werden und in Unehre kommen, weil es an einem oder zwei begüterten Männern fehlte, die ihm unter die Arme gegriffen haben ſollten?“ Er wandte ſich gegen Andreas Harrington, und fuhr folgendermaßen fort:„Sie, Sir, Sie, der in ſo naher Verbindung mit der Familie ſteht, werden doch wohl an dieſem unglücklichen Manne als Freund und Vetter handeln wollen?“

Die ernſte Antwort des unbeugſamen Londoner Kauf⸗ manns war:„An ſeinem unglücklichen Weibe will ich als Bruder handeln, und ihre Kinder wie die meinigen betrachten. Aber ich ſage ohne Anſtand und Bedenken, keine halbe Krone würde ich aufs Spiel ſetzen, wenn ich auch gewiß wäre, daß um dieſes meines Dienſtes willen Richard Hamlyn nicht als Bankruttier in die Zei⸗ tung eingerückt würde. Ich ſpreche im Namen meines Bruders und in meinem eigenen. Wir find hier als Pfleger für Hamlyns Frau und ſeine Kinder. Entſchul⸗ digen Sie mich, Henry! Sie find nicht in Verhältniſſen, von denen aus Sie die Beweggründe meines Handelns