Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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hatte, waren die Ladenjungen der City emſig damit beſchäftigt, durch Gießen aus Kannen das Pflaſter rein zu machen.—

Als die Miethkutſche mit ihnen vor dem Bankier⸗ hauſe anfuhr, war bereits die Thüre deſſelben halb

offen. Der alte Portier, der abſichtlich hieher geſtellt

worden war, um die auf Hamiltons Anrathen einge⸗ ladenen Beſuche zu empfangen, ließ ſie ein. Als ſie in das Privatzimmer Hamlyns traten, wo Spilsby für jetzt die Oberherrſchaft hatte, zog der alte Portier Henry beim Rockärmel zu ſich her, und fragte ihn nach dem Befinden ſeines armen Herrn. Es wäre für Harry ein Troſt geweſen, zu bemerken, daß dieſer ehrwürdige Diener Thränen in den Augen hatte, aber ſein Herz war zu voll von ſeinen eigenen Angelegenheiten.

Sie beide waren ſo pünktlich geweſen, als der alte Krieger, der ſo gar Viel auf Pünktlichkeit hielt, nur immer wünſchen konnte, ſie waren vor der beſtimmten Stunde auf dem Comptoir des Bankier. Doch waren die Schreiber, die Harringtons, die Advokaten und zwei Fremde, von denen einer dem Oberſt als der Geldmäckler vorgeſtellt wurde, der mit der Firma Hamlyn zu ſchaffen gehabt habe, alle dieſe waren bereits bei einander. Die Geſchäftsbücher lagen offen vor ihnen auf dem Tiſche, und ihre in die Läͤnge gezogenen Geſichter waren eine ſchlimme Vorbedeutung, und bewieſen, wie ungünſtig die Unterſuchung, mit der ſie ſich beſchäftigten, für ſie war. Sogar die von den neuen Ankömmlingen gebrachte Kunde, daß Herr Hamlyn eine gute Nacht gehabt habe, und daß es mit ihm ſo gut als möglich gehe, vermochte die Augbrauen der düſtern Verſammlung nicht heiterer zu machen. 3

Keiner von Allen gab ſich die Mühe, zuerſt zu ſpre⸗ chen. Sie ſahen insgeſammt ein, jedes ausgeſprochene Wort mußte eine Anklage gegen den Herrn der Firma ſein, die um ſo übler ausgelegt werden konnte, da er ſelbſt abweſend und ſein Sohn zugegen war. Wäre aber