Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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Hier pflegten ſie an ihren armen alten Vater und die Heimat zu denken, welche ſie niemals wieder ſehen ſollten. Mit der Hülfe des Allmächtigen will ich an den Kindern des unglücklichen Mannes, der in ſeinem Bette da drüben winſelt und ächzt, und mit welchem der Herr Mitleid haben möge, an den Kindern dieſes Mannes will ich Vaterſtelle vertreten.“

Nun ſchlief er ein. Wie verſchieden war ſein Schlaf von dem ſieberiſchen Schlummer des Leidenden über ihm? Nicht länger als drei Stunden hatte er ge⸗ ſchlafen, als er auf einmal durch eine kalte Hand auf⸗ geſchreckt wurde, die ſich auf die ſeinige legte.

Er ſprang vom Sopha auf, in der Meinung, John⸗ ſton, dem er den Auftrag gegeben hatte, ihn zu wecken, ſei erſchienen, um dieß zu thun. Er rief aus:„beim Teufel! bin ich den wohl verſchlafen?“ Das ganze Zimmer war dunkel, nur drängte ſich mit Gewalt ein ſchwaches Zwielicht durch die Ritzen der Jalouſteläden und muß⸗ linenen Vorhänge, welche man bei der Verwirung dieſer Nacht aufzuziehen vergeſſen hatte.

Deßhalb ſah er augenblicklich, daß die Perſon, welche ihn ſo lebhaft bei der Hand faßte, kein Bedienter ſei. Ein Paar raſche Worte von Seiten des ihm gegen⸗ überſtehenden Mannes machten ihm kund, daß Henry Hamlyn es war. Dieſer war neuerdings wieder nach Cambridge zurückgeeilt, und dort vor ein Paar Stunden angekommen, hatte die unſelige Nachricht von ſeines Vaters Tode in einer Zeitung zu Cambridge geleſen, ſich im Augenblicke in eine Poſtchaiſe geſetzt, und war wieder zurück nach London gefahren.

Henry öffnete nun ſein ganzes Herz dem Manne, mit dem er noch keine fünfzig Worte gewechſelt hatte, den er aber ſeinen Thaten nach als ein gerechten, edlen, freundlichen Mann erkannte. Er ſtammelte folgende Worte: ich befürchtete, ich möchte zu ſpät kommen, o wie ſehr befürchtete ich, ich möchte zu ſpät kommen. Was wäre aus mir geworden, wenn ich nicht zur rechten