Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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Ich will als Freund der Söhne Hamlyns hier bleiben. Was die eben von mir genannten Leute betrifft, ſo ſoll⸗ ten ſie, wenn es auch ſchon ſpät iſt, heute Nacht von der Sache in Kenntniß geſetzt werden. Die Sache iſt

zu wichtig, als daß man mit ihr ſpielen dürfte.“

Der Schreiber, der eine Drotſchke mitgebracht hatte, ſagte:„Ich will augenblicklich zu Wigwell eilen. Er geht zwar ſo frühe zu Bette, als er aufſteht, und wird ſich bereits zur Ruhe begeben haben. Aber glücklicher Weiſe wohnt er in ſeinem Geſchäftshauſe, und ich kann ihm ein Schreiben zurücklaſſen, wodurch ich ihn von Ihrem Wunſche in Kenntniß ſetze. Auch will ich zu Andreas Harrington in Bedford⸗Square gehen. Dieſer iſt gewiſſermaßen der beſte Rathgeber in London bei einer ſolchen Noth, den wir haben können; überdieß iſt er einer unſerer bedeutendſten Kapitaliſten. Herr Oberſt! wenn Sie mich mit Schreibmaterial verſehen wollen, ſo will ich aus Vorſicht hier an Wigwell und Slak ſchreiben. Denn vielleicht iſt es mir nicht möglich, heute Nacht einen der Theilhaber an der Firma, von denen wir ſoeben geſprochen haben, zu treffen um dort ſchreiben zu können.“

Nachdem dieſes wichtige Geſchäft abgemacht war, und ſich der Schreiber entfernt hatte, deſſen Mittheilungen Oberſt Hamiltons Kummer über das vorgefallene Un⸗ glück noch ſteigerte, begab ſich der Letztere zu Miſtreß Hamlyn und Lydia zurück, welchen er abſichtlicher Weiſe den Namen des Beſuchers verhehlte, zu dem er beſchieden worden war, ging ſchonend auf den Schrecken ein, welcher durch das Nichterſcheinen Henrys bei der Familie verurſacht worden war, und tröſtete die wehklagende, arme Mutter, welche bedauerte, daß die erſchreckende Kunde vom Unglücke ſeines Vaters, ihn, wo es auch war, plötzlich und überraſchend treffen müſſe. Der bekümmerte alte Mann bewog ſie, ſich auf ihr Zimmer zu begeben, wo Ellen wache. Zugleich beſtand er darauf, daß ſich ihre Töchter zu Bett legen ſollten. Um dieſe

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